Freitag, 8. April 2022

WADA-Gutachten widerspricht Bozner Gericht

Die Geschichte ist bekannt: Das Gericht in Bozen entschied, dass die Dopingproben des Kalcher Gehers Alex Schwazer manipuliert worden seien. Ein neues WADA-Gutachten sieht dies hingegen anders.

Alex Schwazer - Foto: © DLife

In einer Urinprobe im Jahr 2016 war nachgewiesen worden, dass Alex Schwazer gedopt hatte. Daraufhin wurde er für 8 Jahre gesperrt.

Vor gut einem Jahr stand Schwazer in Bozen wegen diesem Fall – konkret, wegen Sportbetrugs – erneut vor Gericht. Richter Walter Pelino hat den Fall dann aber eingestellt. Alex Schwazer sah sich bestätigt.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) legte nun ihrerseits ein Gutachten vor, die den Entscheid von Richter Walter Pelino widerlegen sollen. Laut diesem Gutachten geben es in der Urinprobe von Schwazer keinerlei Hinweise auf Manipulation.

Die WADA erklärte nun, sie nehme die Ergebnisse der Untersuchungen im Fall des Gehers Alex Schwazer zur Kenntnis, die bestätigen, dass die am 1. Januar 2016 entnommene Probe des Athleten in keiner Weise manipuliert wurde.



stol/ansa

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Hermann Zanier
8. April 2022 08:34
die WADA selbst ist manipuliert