Sonntag, 20. September 2020

Wahlbeteiligung in Südtirol überschaubar

Die ersten Stunden der Gemeinderatswahlen in Südtirol verliefen relativ ruhig: Knapp 15 Prozent gaben am Vormittag ihre Stimme ab.

Knapp 15 Prozent der Wahlberechtigten in Südtirol gaben am Vormittag ihre Stimme ab.
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Knapp 15 Prozent der Wahlberechtigten in Südtirol gaben am Vormittag ihre Stimme ab.
Die Wahllokale in Südtirol sind seit 7 Uhr am Sonntag geöffnet. Bis mittags fanden sich dort 14,8 Prozent der 413.679 wahlberechtigten Südtiroler ein, um ihre Stimme bei den Gemeindewahlen und dem Verfassungsreferendum abzugeben. Die Wahllokale stehen am Sonntag von 7 Uhr bis 23 Uhr und am Montag von 7 bis 15 Uhr offen.

Die fleißigsten Wähler sind bisher die Bürger von Waidbruck: Dort warfen bis 11 Uhr bereits 40 Prozent der Wahlberechtigten ihren Stimmzettel in die Wahlurnen.

Am wenigsten Wahlbeteiligung gab es bisher mit 10,6 Prozent in den Gemeinden St. Pankraz und Taufers im Münstertal.

In 3 Südtiroler Gemeinden - Freienfeld, Deutschnofen und Sarntal – wurde der Gemeinderat bereits vorzeitig erneuert: Dort finden keine Gemeinderatswahlen, sondern nur das Verfassungsreferendum statt.
In diesen Gemeinden fällt die Wahlbeteiligung bisher merklich geringer aus: In Sarntal gaben 5,9 Prozent ihre Stimme ab, in Deutschnofen waren es bisher 6,8 Prozent und in Freienfeld 7,21 Prozent.

STOL hat für die Gemeinderatswahlen 2020 eine Sonderseite eingerichtet, auf der die Kandidaten aller Gemeinden einsehbar sind. Am Dienstag fließen hier dann alle Wahlergebnisse in Echtzeit ein.


pho