Mittwoch, 06. Juni 2018

Wanderzeit ist Blasenzeit

Sommerzeit ist Wanderzeit – und Wandern führt gerade am Anfang oft zu Blasen. Spätestens wenn die Ferse zu brennen beginnt, zweifelt so mancher, ob die Blase nun aufgestochen werden sollte oder nicht. STOL hat mit dem Apotheker Dr. Gerald Lanziner gesprochen.

Blasen sind das Ergebnis von Stress der Haut durch kontinuierliches Reiben an einer bestimmten Stelle.
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Blasen sind das Ergebnis von Stress der Haut durch kontinuierliches Reiben an einer bestimmten Stelle. - Foto: © shutterstock

Blasen sind das Ergebnis von Stress der Haut durch kontinuierliches Reiben an einer bestimmten Stelle. Dabei löst sich die obere von der unteren Hautschicht und füllt sich mit einer wässrigen Flüssigkeit: „Sticht man eine Blase auf, zerstört man die Schutzschicht und legt die zarte Unterhaut frei, die sehr anfällig für Infektionen ist“, erklärt Dr. Lanziner. „Die Blasen sollte man am besten geschlossen lassen und mit einem Pflaster zukleben.“

Die Ursache für die schmerzhaften Hautstellen können eine Kombination aus Socken und Schuhen sein: Zu enge Schuhe oder zu schlabbernde Socken können die Haut reizen. Bricht die Blase dennoch auf, sollte man sie am besten desinfizieren und mit einem Pflaster versehen.

Nicht zuletzt führt eine gute Hautpflege dazu, dass selbst empfindliche Haut weniger anfällig für Blasen ist.

stol/ape

stol