Freitag, 24. Mai 2019

Warum die „Kalte Sophie“ erst am Donnerstag war

Endlich ein Hauch von Frühsommer – wenn auch für nur kurze Zeit, denn ab Samstag soll es wieder etwas unstabiler werden. Eigentlich würden die Eisheiligen erst jetzt beginnen, wären sie dem gregorianischen Kalender angepasst worden.

Eigentlich wäre am Donnerstag die „Kalte Sophie“ der Eisheiligen gewesen. - Foto: D
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Eigentlich wäre am Donnerstag die „Kalte Sophie“ der Eisheiligen gewesen. - Foto: D

Der Freitag verläuft ähnlich wieder der Donnerstag: Die Temperaturen steigen auf bis zu 27 Grad Celsius in den südlichen Landesteilen. Doch am Samstag ist vorerst Schluss mit dem Vorgeschmack auf den Sommer. Am Samstag wird es unbeständiger, die Sonne zeigt sich selten und ab dem Nachmittag kann es regnen, mit einzelnen Gewittern.

Kehrtwende in Sicht 

Am Sonntag scheint die Sonne dagegen wieder länger – nur mehr einzelne Regenschauer ziehen am Nachmittag durch. Auch der Wochenbeginn verläuft unbeständig.

Eigentlich wäre am Donnerstag die „Kalte Sophie“ der Eisheiligen gewesen, informiert Landesmeteorologe Dieter Peterlin. Die Eisheilige, wie wir sie heute kennen, stammen  noch aus der Zeit des julianischen Kalenders. Weil es im Jahre 1582 jedoch die Kalenderreform gab und der gregorianische Kalender gebräuchlich wurde, wären die Eisheilige dementsprechend erst 8 Tage später.

stol

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