Dienstag, 11. Dezember 2018

Weihnachtseinkauf im Netz: Tipps für eine fröhliche Weihnacht

Der Online-Einkauf - auch mit dem Smartphone - erfreut sich immer größerer Beliebtheit, auch bei den Südtirolern. Und natürlich werden auch immer öfter Weihnachtsgeschenke im Internet bestellt. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) in Bozen fasst die wichtigsten Informationen und Tipps zusammen, damit bei der virtuellen Geschenkesuche möglichst nichts schiefgeht.

Der Weihnachts-Shoppingboom hat wieder eingesetzt.
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Der Weihnachts-Shoppingboom hat wieder eingesetzt. - Foto: © shutterstock

Am beliebtesten sind beim Online-Shoppen Hard- und Software für Computer und elektronische Geräte, gefolgt von Bekleidungsartikeln.

Großer Beliebtheit erfreuen sich aber auch Einrichtungsgegenstände, Autoersatzteile, Bücher und Spielsachen.

Was man beim Geschenkekauf beachten sollte:

Bezahlung: Soweit möglich, sollte man nicht per Vorauskasse bezahlen. Da viele Händler aber nur eine Bezahlung im Voraus akzeptieren, sollte man eine möglichst sichere Zahlungsmethode wählen wie beispielsweise die Zahlung mit Kreditkarte oder mit Paypal.

Lieferung: Man sollte rechtzeitig bestellen, da es bei der Lieferung zu Verzögerungen kommen und der Händler den versprochenen Liefertermin möglicherweise nicht einhalten kann.

Rücktrittsrecht: Dieses muss auch bei Weihnachtseinkäufen innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Lieferung ausgeübt werden. So ist die Rücktrittsfrist an Weihnachten möglicherweise bereits abgelaufen. Man sollte sich deshalb bereits vor der Bestellung bei den Lieben nach Geschenkwünschen erkundigen. Ein Rücktrittsrecht besteht nicht immer! Kein Rücktritt ist möglich bei allen Freizeitverträgen, bei denen die Leistung zu einem bestimmten Datum oder in einem bestimmten Zeitraum erfolgen soll. Dazu gehören Konzertkarten, Pauschalreisen, Flüge. Kein Rücktrittsrecht besteht außerdem, wenn eine versiegelte Ware (z.B. CD, DVD, Computerspiel) geöffnet wurde.

Gewährleistung: Man sollte stets die Ware nach dem Erhalt sofort auf ihre Vollständigkeit, Richtigkeit und Funktionsfähigkeit überprüfen. Wurde nicht alles, ein falsches oder mangelhaftes Produkt geliefert, so muss man dies unverzüglich schriftlich beim Verkäufer reklamieren. Die Frist für die Geltendmachung des Mangels beträgt 2 Monate ab seiner Entdeckung. 

Einige Tipps für einen möglichst sicheren Online-Weihnachtseinkauf:

  • Informieren Sie sich über den Verkäufer bevor Sie bestellen (geben Sie z. B. den Namen der Webseite in eine Suchmaschine ein) und kontrollieren Sie, ob die Internetseite zumindest die Kontaktdaten des Unternehmens (Postanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Informationen zum Preis, zur Zahlung, zum Rücktrittsrecht sowie zur gesetzlichen Garantie enthält.
  • Vorsicht bei besonders günstigen Angeboten: Händler haben in der Regel nichts zu verschenken! Co-finanziert von der Europäischen Kommission, dem Land Südtirol, der Autonomen Region Trentino- Südtirol, dem Ministerium für Wirtschaftliche Entwicklung, den Trägerorganisationen Verbraucherzentrale Südtirol und ADICONSUM, Mitglied im Netz der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net). 
  • Lesen Sie sich die Produktbeschreibung genau durch und fragen Sie im Zweifelsfall beim Händler nach.
  • Machen Sie von den einzelnen Schritten des Bestellvorgangs Screenshots und bewahren Sie sämtliche Dokumente vom Kauf auf.
  • Sollte die Verpackung bei der Lieferung beschädigt sein, so sollten Sie die Ware auf jeden Fall nur „mit Vorbehalt“ (con riserva) annehmen oder die Annahme verweigern. Geben Sie unbedingt den Grund des Vorbehalts oder der Verweigerung an (z. B. „Paket beschädigt“).
  • Überprüfen Sie sofort nach der Lieferung, ob die Ware funktioniert, vollständig ist und der Produktbeschreibung entspricht, ansonsten reklamieren Sie unverzüglich schriftlich. 

stol

stol