Mittwoch, 29. November 2017

Wohnlösungen für Menschen mit Beeinträchtigung

Immer mehr Menschen mit Beeinträchtigung, die bei öffentlichen Diensten auf Wartelisten stoßen, suchen neue, individuelle Wohnlösungen, um für sich entsprechende Projekte selbstbestimmt verwirklichen zu können. Die Lebenshilfe weist auf die Notwendigkeit hin, möglichst bald Formen der Finanzierung für alternative und neuartige Wohnprojekte ausfindig zu machen.

Max Silbernagl, Initiator eines alternativen Wohnungsprojektes. - Foto: DLife
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Max Silbernagl, Initiator eines alternativen Wohnungsprojektes. - Foto: DLife

An der Pressekonferenz am Mittwoch waren neben verschiedenen direkt betroffenen Personen, wie Verena Harrasser, Mutter eines Kindes mit Beeinträchtigung, auch Max Silbernagl, Initiator eines alternativen Wohnungsprojektes jenseits der traditionellen Einrichtungen, anwesend.  

Der „Tag der Menschen mit Behinderungen“, der jährlich am 3. Dezember begangen wird, wurde im Jahr 1981 eingeführt, um für Thematiken der Beeinträchtigung zu sensibilisieren, die volle Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung in sämtlichen Lebensbereichen voranzutreiben und jedweder Form von Diskriminierung entgegenzuwirken. 

Lebenshilfe fordert selbstbestimmte Wohnlösungen

In diesem Jahr legt die Lebenshilfe in Einklang mit den Prinzipien der „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, in deren Artikel 19 es heißt, „dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Wohnsitz zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben“, ein besonderes Augenmerk auf das Recht aller Menschen auf persönlich abgestimmte und selbstbestimmte Wohnlösungen.stol

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