Mittwoch, 11. Oktober 2017

Wolf und Bär: Noch keine Ansuchen für Zaun und Co

Bär und Wolf haben in diesem Sommer große Schäden angerichtet. Das Land zahlt für gerissene Tiere Schadensersatz. Äußerst wichtig sei aber auch die Prävention und geeignete Schutzmaßnahmen. Das Interesse daran scheint momentan nicht sehr groß.

Bär und Wolf haben in diesem Sommer große Schäden angerichtet.
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Bär und Wolf haben in diesem Sommer große Schäden angerichtet. - Foto: © shutterstock

In Zahlen sind in diesem Jahr 54 Schafe, 2 Ziegen, ein Kalb und 2 Bienenstände Bär und Wolf zum Opfer gefallen.

828 Euro Schadenersatz hat das Land bislang dafür ausbezahlt. Jene Tiere, die den Almsommer nicht überlebt haben, stehen aber noch aus. Diese Ansuchen werden erst jetzt nach und nach eingereicht werden.

Ganz anders sieht es bei den Ansuchen um Unterstützung für vorbeugende Maßnahmen gegen Wolf und Bär aus. „Bis heute ist dafür kein einziges Ansuchen im zuständigen Amt für Jagd und Fischerei eingegangen“, sagt Landesrat Schuler. Dabei würde die öffentliche Hand für den Ankauf von Zäunen und Hunden bzw. die Anstellung von Hirten bis zu 70 Prozent der entstandenen Kosten übernehmen.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol