Dienstag, 23. März 2021

Zeitungsabos für Schulen fast gratis

Seit dem vergangenen Jahr können staatliche und halbuniversitäre Sekundarschulen Beiträge für den Kauf von Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements erhalten. Das gilt auch für die Schulen in Südtirol. Die Antragsfrist wurde nun bis zum 30. April verlängert.

Mit den Beiträgen für Zeitungsabos – auch für das Tagblatt „Dolomiten“ – an Schulen soll kritisches Lesen ebenso gefördert werden wie Bildung und Information zu aktuellen und wichtigen Themen.
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Mit den Beiträgen für Zeitungsabos – auch für das Tagblatt „Dolomiten“ – an Schulen soll kritisches Lesen ebenso gefördert werden wie Bildung und Information zu aktuellen und wichtigen Themen. - Foto: © hof
Seit dem vergangenen Jahr stellt Rom jährlich 20 Millionen Euro für diese Initiative zur Verfügung.

Der entsprechende Erlass des Ministerpräsidenten vom Mai vergangenen Jahres sieht vor, dass ab 2020 staatliche und halbuniversitäre Sekundarschulen, die als Teil ihrer Bildungspläne Programme zur Förderung des kritischen Lesens und der Bildung in Bezug auf Informationsinhalte annehmen, sich um einen Beitrag von bis zu 90 Prozent der Kosten für den Kauf eines oder auch mehrerer Abonnements für Zeitungen, Zeitschriften und wissenschaftliche und Fachzeitschriften, auch in digitaler Fassung, bewerben können.

Darunter fallen unter anderem die Tageszeitungen „Dolomiten“ und „Alto Adige“, aber auch das „Katholische Sonntagsblatt“, „Die Südtiroler Frau“ und „Der Schlern“.

Bis 30. April verlängert

Ursprünglich war die Bewerbungsfrist für die Zuschüsse von Rom für den Zeitraum vom 10. Februar bis zum 10. März diesen Jahres vorgesehen. Nun wurde die Frist, innerhalb derer man einen entsprechenden Antrag stellen kann, bis zum 30. April verlängert.

Der Antrag kann dabei ausschließlich online bei der Abteilung für Information und Veröffentlichung gemäß den in den entsprechenden Bekanntmachungen festgelegten Bedingungen und Verfahren gestellt werden.

Kritisches Lesen soll mit diesen Fördermaßnamen ebenso unterstützt werden wie konkrete Bildung und Information zu aktuellen und dauerhaft wichtigen Themen.

Das Dekret zählt dazu einige Bildungsinhalte explizit auf, darunter etwa die Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung, regionale Produkte, Erziehung zu Rechtsbewusstsein sowie rechtliches Basiswissen insbesondere im Bereich Arbeitsrecht, Zivilschutz, Erziehung zum Respekt vor und zur Wertschätzung von öffentlichen Gütern und dem kulturellem Erbe sowie den interreligiösen und interkulturellen Dialog.
Aber ausdrücklich wird auch jeder andere zu vertiefende Inhalt, der in den Lehrplan passt, zugelassen.

dol

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