Mittwoch, 10. Januar 2018

Zermatt: Lawinensprengungen im Laufe des Tages

Die Lawinengefahr im Schweizer Kanton Wallis hat sich abgeschwächt. Für die 13 000 Feriengäste im abgeschnittenen Wintersportort Zermatt soll womöglich im Laufe des Tages noch die Bahnlinie wieder geöffnet werden.

Oberhalb der Bahnlinie sollen noch künstlich Lawinen ausgelöst werden, um die Schneemassen ins Tal zu bringen.
Oberhalb der Bahnlinie sollen noch künstlich Lawinen ausgelöst werden, um die Schneemassen ins Tal zu bringen. - Foto: © APA/AFP

Die Nacht sei ruhig gewesen, sagte die Bürgermeistern Romy Bine-Hauser am Mittwochmorgen dem Schweizer Rundfunk. „Lediglich einige Straßenarbeiter waren unterwegs, die für die Schneeräumung die ruhige Zeit der Nacht benutzt haben.“ Besucher und Einwohner wachten unter klarem Himmel auf. Bei Tageslicht sollte dort die Lage neu beurteilt werden.

Oberhalb der Bahnlinie sollen noch künstlich Lawinen ausgelöst werden, um die Schneemassen ins Tal zu bringen. „Wenn es das Wetter zulässt, kann es heute noch zur Straßenöffnung kommen“, sagte ein Polizeisprecher. Wenn Gäste mit dringenden Terminen den Ort verlassen müssen, soll nach Angaben von Biner-Hauser wie schon am Dienstag wieder eine Luftbrücke per Hubschrauber eingerichtet werden.

dpa

stol