Freitag, 05. Mai 2017

Zugunglück in Brixen: Einige Antworten und neue Fragen

Die Aussagen des Lokführers haben zwar dazu beigetragen, den Hergang des Zugunglücks bei Brixen zu klären, zugleich aber neue Fragen aufgeworfen, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Freitag.

Bei dem Zugunglück in Brixen wurden 2 Männer getötet, mehrere weitere verletzt. - Foto: DLife
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Bei dem Zugunglück in Brixen wurden 2 Männer getötet, mehrere weitere verletzt. - Foto: DLife

Der Lokführer, der bei dem Unglück selbst verletzt worden war, ist in den vergangenen Tagen von den Ermittlern angehört worden.

Er soll geschildert haben, wie er versucht habe, auf dem abschüssigen Streckenabschnitt die Geschwindigkeit der Sanierungsmaschine zu reduzieren. Doch die Bremsversuche hätten keine Wirkung gezeigt.

Daraufhin habe er sofort über das Funkwarnsystem Alarm geschlagen. Die meisten Arbeiter, die zu diesem Zeitpunkt an der Baustelle tätig waren, hatten sich daraufhin sofort in Sicherheit gebracht, wie sie später selbst aussagten – nicht jedoch Salvatore Verrolla (42) und Achille De Lisa (52) aus Mondragone.

Nun stellt sich unter anderem die Frage: Weshalb haben die Arbeiter, die bei dem Unglück ums Leben kamen, nicht auf den Warnruf über Funk reagiert?

rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol