Montag, 23. Mai 2016

Zukunft Familien: KVW auf Spurensuche

Die verschiedenen Aspekte von Familie standen im Mittelpunkt einer breit angelegten Diskussion zu “Zukunft Familie“. Die KVW Jugend und die Frauen im KVW hatten Fachleute und Betroffene eingeladen, miteinander zu analysieren und beraten, was die Familien brauchen.

v.l. Toni Tiung, Petra Kraus, Waltraud Deeg, Rosi Rehbichler, Ursula Thaler, Judith Gögele, Michela Morandini, Lukas Blasbichler
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v.l. Toni Tiung, Petra Kraus, Waltraud Deeg, Rosi Rehbichler, Ursula Thaler, Judith Gögele, Michela Morandini, Lukas Blasbichler

Toni Fiung, geistlicher Assistent des Familienverbands, wies auf große Veränderungen hin, die Vielfalt bei den Familien nehme zu. Vor allem durch die gute Situation der Frau heute komme eine neue Dynamik in die Familien. Trotz der Veränderungen brauchen Familien in Zukunft „Platz, Raum und Zeit“, erklärte Fiung.

Von einer ganz anderen Seite her beleuchtete die Frauenärztin Petra Kraus das Thema. Sie sieht die Frauen auf einem Grad zwischen der tickenden biologischen Uhr und der Selbstentfaltung.

 Der späte Kinderwunsch bringt oft großen Druck auf die Frau und die gesamte Familie. Für Petra Kraus braucht es entsprechende Unterstützung, damit Frauen früher „Ja“ sagen können, damit der Kinderwunsch nicht hinausgeschoben wird. Vor allem im Hinblick auf den psychischen Druck und die Kosten wäre dies notwendig, meinte Kraus.

Breiten Raum nahm die Diskussion um die Rentenabsicherung der Mütter ein. Judith Gögele von Pensplan erklärte, dass durch das beitragsbezogene System als Rente nur mehr so viel ausbezahlt würde wie an Beiträgen eingezahlt wurde. Anerkennung von Rentenzeiten würde nichts bringen, da nicht die Jahre zählen sondern nur die tatsächlich eingezahlten Beiträge. Diese sind nun mal an eine Erwerbsarbeit gekoppelt. Landesrätin Waltraud Deeg machte auf die Möglichkeit der freiwilligen Weiterversicherung aufmerksam.

stol

stol