Montag, 02. Oktober 2017

Zum Tag der Senioren: Aktiver als je zuvor

Aktiver als je zuvor sind die Senioren von heute. Sie bringen sich in die Gesellschaft ein und sind eine Bereicherung für das Land. Die Forderung lautet deshalb: Der Wert der älteren Menschen muss deshalb mehr geschätzt werden.

Aktiver als je zuvor sind die Senioren von heute.
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Aktiver als je zuvor sind die Senioren von heute. - Foto: © shutterstock

100.000 Südtiroler sind über 65 Jahre alt. Die Tendenz ist steigend. 1975 waren es „nur“ rund 43.500 ältere Menschen, im Jahr 2030 werden es laut Bevölkerungsstatistik etwa 140.000 Senioren sein. „Diese demographische Veränderung erfordert politisches und gesellschaftliches Umdenken“, heißt es dazu in einer Aussendung der ASGB-Rentner.

Ältere Menschen sind eine Bereicherung und keine Belastung

Ältere Menschen würden sich heute ins Wirtschafts-, Kultur- und Sozialleben einbringen. „Weil sie eine Bereicherung und nicht eine Belastung für die Gesellschaft der Zukunft sein können, muss die Politik vorausschauend Rahmenbedingungen schaffen, um möglichen negativen Konsequenzen vorzubeugen“, so die ASGB-Rentner. 

Die Zeit nach der Pensionierung werde auch als „dritter Lebensabschnitt“ bezeichnet, vergleichbar mit der Herbstzeit, „die viele Senioren noch in schönen Herbstfarben erleben möchten“, schreibt Maria Kußtatscher, die Vorsitzende der KVW-Senioren in einer Aussendung. Die Ressourcen des Alters möchten die älteren Menschen für sich persönlich und für die Gemeinschaft nützen.

Viele Großeltern übernehmen Kinderbetreuung

Viele Großeltern würden bei der Betreuung der Enkelkinder und der Pflege kranker Familienmitglieder mithelfen, sich in örtlichen Organisationen einbringen „und dort einspringen, wo eine Hilfe gebraucht wird“, so Kußtatscher.

Dass Senioren auf ihre Leistungen stolz sein sollten, daran appelliert auch Helmuth Renzler, der stellvertretende Landesvorsitzende der SVP-Senioren.

Diskriminierung ist falsch

„Unsere Gesellschaft täte gut daran, die Senioren wieder stärker einzubinden. Sie sind reich an Erfahrung und gehören deshalb in wirtschaftliche und politische Entscheidungsgremien. Sie auszuschließen oder aufgrund ihres Alters zu diskriminieren, ist falsch und unbedacht“, erklärt Helmuth Renzler.

D/stol

stol