Freitag, 29. April 2016

Die "lange Nacht der Kirchen" ist gar nicht so staubig, wie sie klingt

Kirchenrallye, Modeschau mit Messgewändern, Improtheater, Turmlauf, Rock The Church, Kino, Kinder-Fahrzeug-Segnung: die Kirchen in Südtirol laden am 10. Juni 2016 zu einem „etwas anderen“ Kirchenerlebnis ein.

Ein Herz für die Kirche mal ganz anders.
Ein Herz für die Kirche mal ganz anders.

Am 10. Juni 2016 ist es wieder soweit: die Kirchentore öffnen für die „Lange Nacht der Kirchen“. Ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird in den über 70 beteiligten Kirchen, Klöster und Kapellen verschiedener Konfessionen und Sprachgruppen in ganz Südtirol angeboten.
Ziel der landesweiten Zusammenarbeit und des gemeinsamen Termins – der sich an der „Langen Nacht der Kirchen“ in Österreich und anderen europäischen Ländern orientiert – ist es, die verschiedenen religiösen Gemeinschaften und Räumlichkeiten kennenzulernen, in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und Kirche einmal anders zu erleben. 

180 verschiedene Events, über 70 Veranstaltungsorte, 5 Konfessionen (siehe Programm)

Insgesamt können die Besucher in den verschiedenen kirchlichen Orten in der Zeit zwischen 16 und 24 Uhr aus rund 180 verschiedenen Veranstaltungen wählen. So gibt es in den Kirchen die unterschiedlichsten Angebote: für Kinder von Schatzsuche über Kino bis Taschenlampenführung, für Jugendliche von Taizégebete über Nightfever bis Rockkonzert, für Erwachsene von Internationalem Café über Besichtigungen besonderer Orte bis zur Modeschau mit Messgewändern.

Ein Herz für die Kirche mal ganz anders.

Mal laden sie zum Mitmachen ein wie beim Spielangebot „Gott würfelt nicht… oder doch?“ in Meran oder bei der Lichterprozession in Radein. Mal laden sie zum Staunen über Neues und Besonderes ein wie bei „Farbe, Leinwand, Pinselstrich – Künstler malen ein Gebet“ in St. Paul/Eppan oder beim Kennenlernen des „Russischen spirituellen Erbes in Südtirol“ in Meran. Mal laden sie zum Still-Werden ein wie bei „Licht & Klang & Text“ in Brixen oder bei der Soundandacht in Aldein.

Ein Herz für die Kirche mal ganz anders.

Eine Besonderheit der Langen Nacht der Kirchen in Südtirol ist die konfessions- und sprachgruppenübergreifende Zusammenarbeit: neben den römisch-katholischen Kirchen beteiligen sich auch die evangelischen, die russisch- und rumänisch-orthodoxen und die freien evangelischen Gemeinschaften an der Langen Nacht der Kirchen.

Landesweit wird die „Lange Nacht der Kirchen“ von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) und dem Katholischen Bildungswerk (KBW) koordiniert. Vor Ort steht die Projektgruppe bestehend aus den Jugenddiensten Bozen, Meran, Brixen, Klausen, Lana-Tisens, Überetsch, Unterland, Wipptal und Pfarrverantwortlichen aus Glurns, Lana und Kaltern den Pfarreien, Gemeinden und den vielen ehrenamtlichen Helfer unterstützend zur Seite, welche vor und während der „Langen Nacht“ viele Stunden Zeit investieren, um den Abend für die Besucher zu einem Erlebnis zu machen.

stol

stol