Donnerstag, 31. August 2017

Kleine Schulen ganz groß

Wenn ab Dienstag wieder Gedränge und Geschrei auf Schulfluren und Pausenhöfen herrscht, dann bleibt es in 26 Grundschulen im Land beschaulich ruhig: Nicht mehr als 17 Schüler drücken dort ihre Schulbank.

Zwergschulen haben großes Potenzial und müssen deshalb erhalten werden.
Zwergschulen haben großes Potenzial und müssen deshalb erhalten werden. - Foto: © shutterstock

Weil die Schule in den meist abgelegenen Orten mehr als nur Schule ist, wird viel unternommen, um diese sogenannten Zwergschulen zu erhalten. In 9 Zwergschulen gingen in den vergangenen 10 Jahren aber die Lichter für immer aus.

Das Herz von Sigrun Falkensteiner, Inspektorin für Grund- und Sekundarschulen im Schulamt, schlägt für die Kleinschulen. „Ich bin überzeugt, dass in den Kleinschulen ein großes didaktisches Potenzial steckt“, sagt sie. Weil es nämlich bei derart wenigen Schülern (bis zu 13) nur eine oder maximal 2 Klassen (bis 17 Schüler) gibt, wird „weniger in Jahrgangsstufen gedacht, sondern mehr in Leistungsgruppen. Und das überzeugt mich sehr.“

Auch Bildungslandesrat Philipp Achammer, betont dass die höhere Investition in die Kleinschulen eine richtige und gute ist, weil sie eine Investition in die Entwicklung eines gesamten Landes ist“.

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol