Dienstag, 08. Oktober 2019

„Konzeptuelle Denkmalpflege“: Arbeiten vorgestellt

Die Absolventen des Masters „Konzeptuelle Denkmalpflege “ rund um Univ.- Doz. Dr. Josef Perger haben am vergangenen Wochenende die Abschlusspräsentation der praktischen Master-Arbeiten in der Schlandersburg in Schlanders vorgestellt.

Präsentation in Schlanders.
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Präsentation in Schlanders. - Foto: © Basis

Mit dieser Ausstellung beschließen die Studierenden den Studienzyklus 2017–2019, in dem sie sich in vier Semestern Wissen über nachhaltige und denkmalschutzgerechte Sanierung historischer Bausubstanz angeeignet haben.

Zum Thema „Ort Material Form“ zeigten Tommaso Arnaboldi, Alice Ennemoser, Emilia Hofer, Karl Hofer, Günter Lanner, Christine Reitinger und Lavinia Stiz praktische Masterarbeiten, David Rier die Themenentwicklung seiner Sommerarbeit und die AbsolventInnen Hansjörg Alber, Renate Deschauer, Sabine Kiniger, Evi Pitscheider und Michael Prizzi aktuelle Projekte.

Der berufsbegleitende, 12 Module umfassende Studiengang schließt mit dem Master of Science ab. Zielgruppe sind Personen mit handwerklich gestalterischer oder baubezogener Erfahrung oder Berufserfahrungen, die sich auf den Umgang mit materiellem und immateriellem Kulturerbe beziehen. Beides wird als Bildungsguthaben bewertet und kann bei entsprechenden Nachweisen die Matura (8 Jahre Berufserfahrung) bzw. den Bachelor (4 Jahre Berufserfahrung) ersetzen.

Angesiedelt ist der Master an der Donau-Universität Krems, einer auf Weiterbildung spezialisierten Universität in Österreich, für die seit 2013 Univ.- Doz. Dr. Josef Perger als Lehrgangsleiter wirkt.

Veranstaltungspartner waren das Innovations- und Gründerzentrum BASIS Vinschgau Venosta sowie die Gemeinde Schlanders und die Stiftung Pro Kloster St. Johann in Müstair.

Drehpunkt BASIS Vinschgau Venosta


Im Drehpunkt BASIS Vinschgau Venosta in Schlanders werden Wirtschaft, Kreativwirtschaft, Handwerk, Landwirtschaft, Bildung, Kultur und Soziales zusammengeführt und somit eine Sektoren übergreifende, gesamtheitlich gesellschaftliche Entwicklung ermöglicht. Durch eine funktionale Nachnutzung und Öffnung des ehemaligen Versorgungsgebäudes im Kasernenareal in Schlanders werden Freiräume für Kreativität, Experimente und zeitgemäße Arbeitsmodelle geschaffen und die Bevölkerung zur aktiven Gestaltung ihres Lebens- und Wirtschaftsraums motiviert.


stol