Freitag, 24. Februar 2017

Schüler gestalten Euregio-Infografiken

Im Rahmen des Projekts #EuregioSchule "übersetzen" Schüler der TFO Brixen statistische Daten aus der Europaregion in anschauliche Infografiken.

Foto: © shutterstock

Trockene statistische Zahlen aus der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino kreativ grafisch aufarbeiten: Das haben sich die Schüler der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation "Julius und Gilbert Durst" in Brixen zum Ziel gesetzt. 

Die 30 Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen der TFO Brixen wandeln gemeinsam mit dem Büro der Europaregion in Bozen die jüngsten statistischen Daten aus den drei Euregio-Länder Tirol, Südtirol und Trentino in Grafiken um, die Jugendliche, aber nicht nur, auf den Social-Media-Kanälen Facebook, Twitter und Instagram ansprechen sollen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Mehrere Lernziele seien mit der Aufgabe verbunden, erklärt Professor Thilo Doldi: „Die Schüler müssen sich zum einen mit der Europaregion auseinandersetzen und bekommen dadurch viele neuen Informationen, zum anderen erarbeiten sie mit ihren im Unterricht erworbenen Kompetenzen kreative Ideen für die grafische beziehungsweise visuelle Umsetzung der spröden statistischen Zahlen.“

Auch für das Gemeinsame Büro der Europaregion ist die Zusammenarbeit mit Schule und Schülern von großer Bedeutung, „weil wir bei diesem Projekt gegenseitig voneinander profitieren und unserem Ziel, die Euregio in allen Schulen der drei Länder bekannt zu machen, wieder einen Schritt näher kommen“, wie es aus dem Euregio-Büro in Bozen heißt. 

Bereits erste Erfolge

Die Kooperation mit der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation „Julius und Gilbert Durst“ in Brixen sieht vor, dass die Infografiken der Schüler nach einer Probephase in den sozialen Netzwerken der Europaregion veröffentlicht werden. Erste Posts haben sich bereits als vielversprechend erwiesen und großen Anklang im Netz gefunden.

Die gemeinsamen, statistischen Zahlen zur Europaregion wurden im Jahr 2015 von den drei Statistikämtern aus Tirol (tiris), Südtirol (ASTAT) und Trentino (ispat) erarbeitet. Damit ist erstmals in der Geschichte der noch jungen Europaregion ein unmittelbarer Vergleich zwischen den drei Ländern zum einen und den beiden Staaten Österreich und Italien sowie mit der EU der 28 Mitgliedstaaten möglich. 

lpa/stol

stol