„In seinen sorgfältigst vorbereiteten, gelassen-hartnäckigen Interviews zeigt Armin Wolf unbestechliche journalistische und persönliche Unabhängigkeit“, begründete die Jury die Vergabe. Er stehe allen Parteien und Interessengruppierungen gleichermaßen kritisch und distanziert gegenüber. Auf Facebook und Twitter rege er Debatten zu politischen Grundsatzthemen an und finde Millionen von Lesern in einem Umfeld, in dem man es zu solchen Themen nicht erwarte. Wolf erreiche damit viele Menschen, die sich den klassischen Medien verweigerten.Hauptpreis für Hajo SeppeltDer Hauptpreis ging an den deutschen Sportjournalisten Hajo Seppelt, der mit seinen Recherchen zu internationalen Dopingnetzwerken für weltweites Aufsehen sorgte. Der Preis, der zu den renommiertesten Journalistenpreisen im deutschen Sprachraum zählt, wurde 1995 nach dem Tod des legendären ARD-„Tagesthemen“-Moderators Hanns Joachim Friedrichs ins Leben gerufen.apa