Donnerstag, 26. Januar 2017

„Eine Liebschaft zwischen Bibi und Moritz fände ich nicht gut“

Adele Neuhauser ist in Südtirol vor allem als Bibi Fellner bekannt. Seit 2011 spielt die 57-Jährige in der Wiener Tatort-Ausgabe - an der Seite von Harald Krassnitzer - eine psychisch angeschlagene Kommissarin mit Hang zur Unterwelt. Am Donnerstagabend ist Adele Neuhauser in Bozen zu Gast - gemeinsam mit der Band ihres Sohnes tritt sie bei der EUREGIO-Jazzwerkstatt auf.

Adele Neuhauser ist zurzeit in Bozen zu Gast. - Foto: DLife
Adele Neuhauser ist zurzeit in Bozen zu Gast. - Foto: DLife

Fast 9 Millionen Menschen sahen am vergangenen Sonntag den Tatort mit Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer in den Hauptrollen. Sowohl in Österreich, als auch in Deutschland der Prime-Time-Quotenrenner, bei dem Major Bibi Fellner und Oberstleutnant Moritz Eisner einen angekündigten Doppelmord in einem skurrilen Fall verhinderten.

Grimme-Preisträgerin 2014

Die in Athen geborene Adele Neuhauser ist eine facettenreiche Schauspielerin und Persönlichkeit, die auf der Bühne genauso wie im Film überzeugt und für ihre künstlerische Arbeit immer wieder ausgezeichnet wird.

2014 erhielt sie für den Tatort „Angezählt“ den Grimme-Preis, eine der renommiertesten deutschen Ehrungen für TV-Produktionen.

Gemeinsam mit Sohn auf der Bühne

Von Neuhausers Vielseitigkeit kann sich das Südtiroler Publikum am Donnerstagabend in Bozen überzeugen. Neuhauser wird aber nicht als Solo-Schauspielerin auf der Bühne stehen, sondern gemeinsam mit der Band Edi Nulz - zu der auch ihr Sohn Julian Adam Pajzs gehört - eine musikalische Lesung halten.

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„Die Idee dazu kam von meinem Sohn. Ich hatte die Idee zwar auch schon, aber ich habe gewartet bis er mich fragt und das hat er getan“, sagt Neuhauser im STOL-Interview und lacht.

„Die Letzten ihrer Art“ am Donnerstagabend

Die musikalische Lesung „Die Letzten ihrer Art“ von Douglas Adams und Mark Carwardine, vorgetragen von Adele Neuhauser, Musik von Siegmar Brecher, Julian Adam Pajzs und Valentin Schuster, beginnt um 20.30 Uhr in der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

stol/aw

Das vollständige Interview lesen Sie nächste Woche im Tagblatt "Dolomiten".

stol