Mittwoch, 31. Oktober 2018

Angst um den Markusdom

Nach den Unwettern der vergangenen Tage, bei denen das Hochwasser in Venedig mit einer Höhe von 1,56 Meter über Normal einen der bisher höchsten Pegelstände erreicht hat, ist die Markusbasilika am Mittwoch Besuchern wieder zugänglich. Im Eiltempo wurde der Dom gesäubert und wiedergeöffnet, nachdem der komplette Fußboden am Montag von Hochwasser überflutet worden war, berichteten lokale Medien.

Am Montag wurde die Markusbasilika zum fünften Mal in ihrer tausendjährigen Geschichte überschwemmt.
Am Montag wurde die Markusbasilika zum fünften Mal in ihrer tausendjährigen Geschichte überschwemmt. - Foto: © shutterstock

Sämtliche Mosaike im Boden der berühmten Kirche waren unter Wasser geraten, auch die Bronzetore der Kathedrale waren betroffen ebenso wie die Sockel der Marmorsäulen. „Das Klima hat sich geändert, Unwetter kommen immer häufiger vor. Wir müssen alles tun, um die Basilika zu schützen“, betonte der Prokurator des Doms, Carlo Alberto Tesserin, der für den baulichen Erhalt der Kirche verantwortlich ist.

„In 24 Stunden ist die Markusbasilika um 20 Jahre gealtert“, betonte Tesserin. Im neuen Jahrtausend wurde die Basilika zum zweiten Mal überschwemmt. Die Überschwemmung vom Montag war die fünfte in der tausendjährigen Geschichte der Basilika.

apa

stol