Montag, 28. September 2020

Giacomo Fornari als Direktor des Konservatoriums Monteverdi bestätigt

Mit einer Abstimmung, an der 69 von 73 Professoren teilnahmen, bestätigte das Konservatorium Monteverdi Giacomo Fornari für weitere 3 Jahre als Direktor der Bozner Musikinstitution.

Giacomo Fornari wurde als Direktor des Konservatoriums Monteverdi in Bozen bestätigt.
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Giacomo Fornari wurde als Direktor des Konservatoriums Monteverdi in Bozen bestätigt.
Fornari schlug seinen Widersacher, Prof. Heinrich Unterhofer, mit 57 zu 9 Stimmen (2 leere Stimmzettel; nur eine Nullstimme).

Dies sei „eine wichtige Bestätigung für den Musikwissenschaftler, der in diesen 3 Jahren versucht hat, das 'Monteverdi' zu einem Ort zu machen, der der Öffentlichkeit und Musikbegeisterten offen steht und der zahlreiche Initiativen auf lokaler, nationaler und internationaler
Ebene fördert“, heißt es in einer Aussendung.

Dies unter anderem mit Konferenzen, Konzertaustausch und eine enge Partnerschaft mit dem Landeskonservatorium von Innsbruck, dem Konservatorium von Trient und vor allem mit der Musikuniversität Mozarteum Salzburg, die in im Konservatorium Monteverdi einen glaubwürdigen und geschätzten Partner sieht.

Giacomo Fornari, Autor mehrerer Bücher, Essays und Forschungen, die der Musik des 18. Jahrhunderts und insbesondere der Figur Mozarts gewidmet sind, war bereits im Zeitraum 2004 und 2013 Präsident des italienischsprachigen Musikinstituts der Autonomen Provinz Bozen und ist auf Lebenszeit Mitglied der Akademie für Mozartforschung der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg.

Unmittelbar nach der Wahl sagte Fornari: „Dies ist nicht als persönlicher Erfolg zu verstehen, der mir natürlich schmeichelt, sondern vielmehr ist dies der Lohn für eine sensible Haltung, Wertschätzung und Respekt für eine Institution, in der so viele international motivierte und qualifizierte Kollegen arbeiten und die das Konservatorium Monteverdi zu einer der hochgeschätzten musikalischen Institutionen Mitteleuropas werden ließ. Es ist eine Einladung, den Weg des Dialogs und des Respekts im Namen des Schönsten, das es gibt, fortzusetzen: der Musik.

stol

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