Donnerstag, 09. November 2017

R.E.M. trauern Vergangenheit nicht hinterher

Der einstige Leadsänger von R.E.M., Michael Stipe (57), bedauert es nicht, dass sich die US-Kultband 2011 aufgelöst hat.

Wir haben die Band so beendet, wie wir sie gegründet haben: als Freunde, sagte Michael Stipe.
Wir haben die Band so beendet, wie wir sie gegründet haben: als Freunde, sagte Michael Stipe. - Foto: © LaPresse

„Wir haben es richtig gemacht. Wir haben die Band so beendet, wie wir sie gegründet haben: als Freunde“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Bassist Mike Mills (58) sieht es genauso: „Wir konnten aus eigener Entscheidung zu von uns gewählter Zeit mit etwas aufhören. Das ist ein Geschenk, das viele nicht bekommen“, fügte er hinzu.

Die schon immer als politisch bekannte Band bringt an diesem Freitag eine Neuauflage ihres meistverkauften Albums „Automatic for the People“ heraus. Das Original war vor 25 Jahren auf den Markt gekommen, darauf enthalten Hits wie „Everybody Hurts“, „Man on the Moon“ und „Nightswimming“.

Politisch sind die Musiker immer noch: „Als Amerikaner leben wir gerade in sehr dunklen Zeiten“, sagte Stipe mit Blick auf die Trump-Regierung. „Wir sind extrem politische Menschen und Amerikaner und werden zutiefst gedemütigt und erniedrigt dadurch, wofür unser Land gerade steht im Rest der Welt. Es ist eine Schande.“

dpa

stol