Freitag, 22. Juni 2018

Südtiroler Label „Sandkorn“ startet mit ersten Song in den Sommer

Der Südtiroler Markus Mayr ist Mitgründer des Produzententeams und virtuellen Labels „Sandkorn.“ Gemeinsam mit seinen Kollegen produziert und verbreitet er länderübergreifende Musik. Pünktlich zum Sommerstart haben sie ihren ersten Song „Que Beleza“ veröffentlicht.

Im „Bucket Hill Studio“ in Sarntal wurde der erste Song namens „Que Beleza“ des Südtiroler Labels „Sandkorn“ aufgenommen. - Foto: Privat
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Im „Bucket Hill Studio“ in Sarntal wurde der erste Song namens „Que Beleza“ des Südtiroler Labels „Sandkorn“ aufgenommen. - Foto: Privat

Ursprünglich kommt Markus Mayr, auch Markus Mac Mayr genannt, aus Klobenstein. Für seine Liebe zur Musik ist er aber ins Sarntal gezogen, dort betreibt der 35-Jährige nämlich sein eigenes Musikstudio namens „Bucket Hill Studio.“

STOL hat mit dem Produzent, Sänger und Songwriter gesprochen und herausgefunden, was hinter dem Song „Que Beleza“ steckt und was für Ziele die Produzentengruppe „Sandkorn“ verfolgt. 

Produzent, Sänger und Songwriter Markus Mac Mayr. - Foto: Privat

STOL: Wie kam zur Gründung des Labels „Sandkorn“? Und wie seid ihr auf diesen Namen gekommen?

Markus Mayr: „Sandkorn“ fungiert eigentlich als virtuelles Label, wo mehrere Personen unterschiedlichen Aufgaben nachgehen. Die Gruppe entstand aus dem Wunsch heraus, zusammen einen Song zu veröffentlichen. Wir haben uns beim Brainstorming auf den Namen geeinigt. Der Name „Sandkorn“ soll das zusammenfassen, was veröffentlicht wird. Ziel dieser Vereinigung ist es, Einheimischen sowie auch nationalen und internationalen Künstlern eine Plattform zu bieten, ihre Musik zu produzieren und zu veröffentlichen.

STOL: Eure erste Single „Que Beleza“ ist pünktlich zum Sommerstart erschienen. Bei diesem Song handelt es sich um eine internationale Zusammenarbeit mit Musikern aus aller Welt, unter anderem aus Brasilien, Amsterdam und Kroatien. Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

Mayr: Als ich mit meiner Band „Lemon Duke“ im Jahr 2013 in Brasilien war, habe ich dort  Andrew Laureth kennengelernt, der nun auch der Sänger von „Que Beleza“ ist. Seitdem kommt er einmal im Jahr nach Südtirol ins Sarntal. Vergangenes Jahr kam er wieder nach Südtirol und da haben wir angefangen, die ersten Aufnahmen zu machen. Das eine führte zum anderen und immer mehr Menschen aus vielen unterschiedlichen Ländern beteiligten sich an dem Song. Und genau das war der Plan: Wir wollten länderübergreifende Musik machen und das ist uns, wie ich denke, auch gelungen.

Das Musikstudio „Bucket Hill Studio“ in Sarntal. - Foto: Privat

STOL: Was habt ihr als Produzenten für Erwartungen an den Song? Was glaubt ihr, wie er bei den Südtirolern ankommt?

Mayr: Das ist eine sehr schwierige Frage. Man hat nicht wirklich eine Erwartung. Natürlich hofft man, dass der Song gut ankommt, damit „Sandkorn“ etwas bekannter wird und als Plattform für viele andere Menschen fungieren kann. Aber im Prinzip ging es uns bei der ganzen Sache auch darum Spaß zu haben und eben wie bereits erwähnt, länderübergreifende Musik zu produzieren.

STOL: Gib es schon konkrete Pläne für die Zukunft? Woran arbeitet ihr aktuell?

Mayr: Ja, es gibt schon einige Ideen, die wir gerade dabei sind umzusetzen. Ich will jetzt im Vorfeld jedoch nicht zu viel verraten. Lasst euch einfach überraschen.

Interview: Katja Ebner

stol

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