Freitag, 02. Januar 2015

"Immer lieben"...

Eine Premiere in doppelter Hinsicht feiert das Rotierende Theater ab Anfang Jänner im Kapuzinerkeller Klausen.

Mit "Immer Lieben. Berlin 1943" zeigt der erfolgreiche Theaterverein ("Katzelmacher", "Antigone", "Ein Sommernachtstraum") pünktlich zum 70. Gedenkjahr des Kriegsendes einen historischen Stoff, der die aussichtslose Liebe zwischen einer verheirateten Mutter von vier Kindern und einer im Untergrund lebenden Jüdin thematisiert. Als Spielstätte dient dabei erstmals der Kapuzinerkeller Klausen, seit 2014 die neue Heimat des Rotierenden Theaters, dem der Verein neues Bühnenleben einhaucht. Doch damit nicht genug: Auch im UFO Bruneck und im Theaterpädagogischen Zentrum Brixen wird die neue Produktion unter der Regie von Viktoria Obermarzoner zu sehen sein.

Der Inhalt 

Berlin 1943: Als Eva, Trägerin des bronzenen Mutterkreuzes und Gattin eines überzeugten Nationalsozialisten, auf die selbstbewusste Lilou trifft, wird die bürgerliche Welt der vierfachen Mutter “zum Einstürzen gebracht”. Ein flüchtiger Blick wird zu einer zarten Berührung, wird zu einer verbotenen Liebe zwischen zwei Frauen, von denen nur einer das Überleben im Dritten Reich möglich sein wird. Denn – Lilou ist Jüdin und schafft es, von Denunzianten verfolgt, nur dank Decknamen, falschen Pässen und ihrer Eva, der unwahrscheinlichen, ewig um sich selbst kreisenden Liebe eine Chance zu geben. Umrahmt von Klavier und Gesang zeigt das Rotierende Theater zum 70. Gedenkjahr des Kriegsendes in Klausen, Bruneck und Brixen eine ebenso unwahrscheinliche wie berührende Liebesgeschichte zwischen Trümmern,Zweifeln und dem hoffnungslosen Wunsch nach ewiger Liebe.

Wann und Wo?
03./04/08/09/10.01. immer um 20.00 Uhr Kapuzinerkeller Klausen
16.01. 20.00 Uhr Jugend-und Kulturzentrum UFO Bruneck
18.01. 20.00 Uhr Theaterpädagogisches Zentrum Brixen

Reservierung unter www.rotierendestheater.org oder von MO-Fr 17-20Uhr unter 348 424 7861
REGIE: Viktoria Obermarzoner
DRAMATURGIE: Joachim Goller
MIT: Hanna Gfader, Jakob Kasseroler, Manuela Manfredi, Josefine Obermarzoner, Kathrin Ploner, Andrea Rabensteiner, Anton Rainer, Lara Sigmund, Thomas Wachtler
LICHTDESIGN: Werner Lanz
TECHNIK: Beate Gatterer
AUSSTATTUNG: Viktoria Obermarzoner
KOSTÜMMITARBEIT: Theresa Velicogna
MASKE: Jasmin Götz, Kathrin Meraner, Sabrina Pfattner, Theresa Velicogna
DESIGN: Veronika Schneider
FOTO: Christian Mantinger

 

stol