Sonntag, 14. August 2016

Salzburger Festspiele: Helga Rabl-Stadler ausgezeichnet

Die Festspielpräsidentin Helga Rabl – Stadler ist mit einem Orden der Republik Italiens ausgezeichnet worden. Sie nahm den „Grande Ufficiale dell'ordine della Stella d'Italia“ in Anwesenheit von Maestro Riccardo Muti nach seinem Konzert mit den Wiener Philharmonikern entgegen.

Helga Rabl–Stadler, Maestro Riccardo Muti und Botschafter Giorgio Marrapodi (Foto/copyright: Anne Zeuner)
Helga Rabl–Stadler, Maestro Riccardo Muti und Botschafter Giorgio Marrapodi (Foto/copyright: Anne Zeuner) - Foto: © STOL

Überreicht wurde der Orden vom Botschafter der Republik Italien in Wien, S.E. Herr Giorgio Marrapodi. 

Er trug die Begründung für diese Ehrung auf Italienisch und Deutsch vor. Frau Dr. Helga Rabl-Stadler sei eine herausragende Persönlichkeit der österreichischen Kulturszene. Ihr gelte Wertschätzung nicht nur aufgrund ihrer künstlerischen Erfahrung, auch dank ihrer hervorragenden Fähigkeiten als Managerin.

Sie habe so wesentlich zum Prestige dieses weltweit angesehenen Festivals beigetragen, das eine gelungene Mischung zwischen Tradition und Modernität widerspiegelt. „Dank Ihrer Tätigkeit sind Sie in engstem Kontakt mit den bedeutendsten Musikern Italiens und haben sich stets für die Förderung der Kunst eingesetzt.

Damit haben Sie wesentlich zur Vertiefung der Freundschaft zwischen Österreich und Italien beigetragen“, sagt der Botschafter und steckt der Präsidentin den Orden an.

"Meine Liebe zu Italien ist genetisch"

„Es ist mir eine große Ehre und Freude eine offizielle Auszeichnung meines geliebten Landes Italiens zu erhalten“, sagte die Festspielpräsidentin. Helga Rabl-Stadler bedankte sich zuerst bei Riccardo Muti für das wunderbare Konzert mit den Wiener Philharmonikern.

„Seit 1971 ist Riccardo Muti unser Fixstern, der den Festspielhimmel erhellt. Morgen wird es sein 250. Auftritt in Salzburg sein – das macht ihm keiner mehr nach“, sagt sie. Muti kam und komme mit vielen Orchestern. „Für mich persönlich ist es am schönsten, wenn er unsere Wiener Philharmoniker dirigiert. Denn ich werde nicht müde zu sagen, ohne die Wiener Philharmoniker gäbe es zwar Festspiele in Salzburg, aber nicht die Salzburger Festspiele.“

„Mich macht dieser Orden besonders glücklich, denn meine Liebe zu Italien ist glaube ich genetisch: Ich bin am 2. Juni 1948 geboren, am selben Tag wie die italienische Verfassung. Ich liebe dieses Land, die Menschen, die Pasta, den Vino, aber vor allem die Kunst und Kultur. Für mich ist Italien neben meiner Heimat das beste Stück Europa.

Dieser Orden ist Ansporn, mich weiter um die Präsenz italienischer Künstlerinnen und Künstler in Österreich stark zu machen“, sagt Helga Rabl-Stadler.

C. F. Pichler aus Salzburg 

stol