Freitag, 24. Juli 2015

Techno und eine scheinbare Rhapsodie

Auf den ersten Blick mag das nach einer seltsamen Verbindung klingen, nicht so für Christina Rizzo. In ihrem jüngsten Werk „BoleroEffect“ gibt sie am Freitag um 21 Uhr, anlässlich des Tanz Bozen Festivals im Stadttheater ihre Kombination zum Besten.

Die Tänzerinnen bewegen sich zu den Techno-Sounds. (Foto: Ilaria Scarpa)
Die Tänzerinnen bewegen sich zu den Techno-Sounds. (Foto: Ilaria Scarpa)

Die 31. Ausgabe des Festivals „Tanz Bozen“ neigt sich allmählich dem Ende zu. Ein letztes Mal lädt das Projekt zu einem Techno-Duett mit der Tänzerin Annamaria Ajmone ein. Den richtigen Beat dazu gibt DJ Simone Bertuzzi aka "Palm Wine".

Die aus Florenz stammende Choreografin Christina Rizzo verarbeitet in ihrem neuen Projekt die Orchesterpartituren „Bolèro“ von Ravel.

Mit dem Werk “Bolero Effect” (Rapsodia_The Long Version) geben Christian Rizzo und Annamaria Ajmone ihre Tanzkünste zum Besten. In ihrem Techno-Duett befreien sich die Tänzerinnen von jeglicher Beherrschung und mimen eine bewegliche Körpermasse. Dabei wollen sie Ruhelosigkeit, Wiederholung und Expansion wiederspiegeln.

Die Aufführung erinnert an eine Rhapsodie, die frei von Zwängen ist und keine detaillierte Ausarbeitung kennt. Das Pulsieren der Musik übernimmt dabei die Vorherrschaft. 

Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen selbst das Tanzbein zu schwingen.

stol/mu

stol