Mittwoch, 01. März 2017

Theaterwerkstatt Innichen: „Frau Müller muss weg“

Seit 40 Jahren ist die Theaterwerkstatt ein Player in der Südtiroler Theaterszene. Am 1. April bringt sie ihre neue Komödie auf die Bühne.

Frau Müller muss weg! Das ist Konsens auf dem Elternabend der Klasse 5b. - Foto: Theaterwerkstatt Innichen
Frau Müller muss weg! Das ist Konsens auf dem Elternabend der Klasse 5b. - Foto: Theaterwerkstatt Innichen

Frau Müller muss weg! Das ist Konsens auf dem Elternabend der Klasse 5b. Die Schüler haben schlechte Noten. Schuld daran kann nur die Klassenlehrerin Frau Müller sein. Keine Diskussionen über das eigene Kind und bitte keine Gefühlsausbrüche.

Diese Frau kriegt hier nur mitgeteilt, dass wir sie als Lehrerin unserer Kinder nicht mehr wünschen, erklärt die resolute Business-Mutter Jessica, die alles unter Kontrolle hat, außer die eigene Tochter. Als Frau Müller dann mit der Entscheidung konfrontiert wird, läuft alles anders als geplant und ziemlich aus dem Ruder…

Gesellschaft zwischen Förderwahn und Wohlstandsverwahrlosung

Zwei Punkte bringen Eltern zur Explosion: Kritik am eigenen Kind und Kritik an den eigenen Erziehungsmethoden. Das ist der (Spreng-)Stoff, aus dem die Komödie „Frau Müller muss weg“ gemacht ist.

Aufs Korn genommen werden unterschiedliche Elterntypen, die beim Elternabend aneinander-geraten: Der ehrgeizige arbeitslose Vater, das zerstrittene Elternpaar mit dem an ADHS leidenden Sohn, die Business-Mutter, die keine Zeit für ihre „missratene Tochter“ hat und die Mutter des Musterschülers.

Regie führt Torsten Schilling.

Premiere ist am 1. April, um 20 Uhr. Gespielt wird am 2. April (20 Uhr), 5. April (20 Uhr), 8. April (20 Uhr), 9. April (18.00 Uhr), 17. April (18 Uhr), 19. April (20 Uhr), 21. April (20 Uhr).

Aufführungen: Werkhalle in der Draustraße 6

stol

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