Donnerstag, 28. Februar 2019

Viel Glamour beim Wiener Opernball

Mehr als 5000 Gäste, 1300 Flaschen Sekt und Champagner, 2500 Paar Würstchen: In Wien wird am Donnerstag wieder der Wiener Opernball gefeiert. Eröffnet wird das gesellschaftliche Spektakel von Star-Sopranistin Anna Netrebko und ihrem Ehemann Yusif Eyvazov, die unter anderem „Il Bacio“ von Luigi Arditi und „Nessun Dorma“ aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini vortragen werden.

In Wien wird am Donnerstag wieder der Wiener Opernball gefeiert.
In Wien wird am Donnerstag wieder der Wiener Opernball gefeiert. - Foto: © APA

Viele Augen richten sich zudem auf Richard „Mörtel“ Lugner (86), der dieses Jahr das australische Model Elle Macpherson (54) als Stargast verpflichten konnte. Am Mittwoch präsentierten sich die beiden erstmals gemeinsam der Presse und wirkten dabei sehr harmonisch – beide lächelten für die Kameras um die Wette. „Ich muss sagen, sie ist der netteste und freundlichste Gast, den ich je hatte“, sagte Lugner – Medienvertreter machten Macpherson schnell klar, dass Lugner das tatsächlich nicht zu jedem Stargast sagt.

Bereits seit 1992 lädt der ehemalige Bauunternehmer prominente Gäste zum Opernball ein, nicht mit jedem Gast verstand er sich gut. Der österreichischen Zeitung „Der Standard“ gestand Lugner am Wochenende, dass er den Opernball noch nie genossen habe, „weil es dauernd Probleme gibt!“ Nach dem Macpherson-Auftritt am Mittwoch stehen die Zeichen gut, dass sich das dieses Jahr ändert.

Das Model will noch ein Wienerschnitzel probieren

Denn auch das als „The Body“ bekannte Model, das Lugner um einen Kopf überragt, freut sich auf den Ballabend. Sie sei gespannt auf die ganze Zeremonie, die vielen Kleider der anderen Gäste und das historische Ambiente im Opernhaus. Außerdem wolle sie bei ihrem Aufenthalt in Österreich noch ein Wiener Schnitzel probieren.

Ob es einen gemeinsamen Walzer von Lugner und Macpherson geben wird, blieb aber offen. „Ich bin keine gute Tänzerin und möchte meinen Gastgeber nicht blamieren“, sagte die Australierin. Lugner dürfte das recht sein: Der 86-Jährige hält sich selbst nicht für einen guten Tänzer.

Ein Beitrag der Sendung ORF klärt über die Schmucktrends auf dem Ball auf.

dpa

stol