Freitag, 05. Januar 2018

Zahl der Museumsbesucher in Italien in 20 Jahren fast verdoppelt

Italiens Museen erleben eine goldene Phase. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Museumsbesucher von 25 Millionen auf 45,5 Millionen fast verdoppelt. Die Einnahmen durch den Verkauf von Eintrittskarten verdreifachten sich in diesem Zeitraum von 52,7 Mio. Euro auf 174,9 Mio. Euro, berichtete die Mailänder Tageszeitung „Sole 24 Ore“ am Freitag.

Vor allem das Kolosseum in Rom, Pompeji bei Neapel und die Uffizien verzeichnen deutliche Zuwachsraten.
Vor allem das Kolosseum in Rom, Pompeji bei Neapel und die Uffizien verzeichnen deutliche Zuwachsraten. - Foto: © shutterstock

Die italienischen Museen profitieren besonders von einer 2014 beschlossenen Reform, die den großen staatlichen Museen mehr Autonomie gewährt hat. Dank der Reform sind Privatspenden für die Kultur stark gefördert worden. Angebote wie Sonntage mit freiem Eintritt werden von der Bevölkerung reichlich genutzt.

Wie das Kulturministerium berichtete, verzeichneten vor allem das Kolosseum in Rom, Pompeji bei Neapel und die Uffizien deutliche Zuwachsraten.

Obwohl die Zahlen zum Jahr 2017 noch nicht veröffentlicht wurden, rechnen die staatlichen Museen Italiens mit einem Rekordjahr. Im ersten Halbjahr 2017 ist die Besucherzahl um sieben Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 gestiegen. Bei den Einnahmen kam es zu einem Plus von 17 Prozent, teilte das Kulturministerium mit.

apa

stol