Montag, 26. März 2018

14 EU-Staaten und USA weisen russische Diplomaten aus

14 EU-Staaten haben wegen des Giftanschlags auf einen russischen Ex-Diplomaten russische Diplomaten ausgewiesen. Dies gab EU-Ratspräsident Donald Tusk am Montag im bulgarischen Warna bekannt. Zusätzliche „Maßnahmen” und Ausweisungen in den kommenden Wochen seien nicht ausgeschlossen, sagte Tusk.

Zu der Giftattacke wird noch ermittelt. - Foto: APA (AFP)
Zu der Giftattacke wird noch ermittelt. - Foto: APA (AFP)

„Wir bleiben kritisch gegenüber den Aktionen der russischen Regierung”, sagte Tusk. Zugleich kondolierte der EU-Ratspräsident dem russischen Volk zu dem tödlichen Brand in einem Einkaufszentrum in Sibirien. „Unsere Gedanken und Herzen sind bei Euch”, sagte Tusk auf Russisch.

Nachdem Deutschland (4 Diplomaten) und die USA (60 Agenten) am Montag begonnen haben, wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien russische Diplomaten auszuweisen, zeichneten sich in der Folge weltweite „Massenausweisungen“ ab: Tschechien, Polen, die Ukraine, aber auch Dänemark und die Niederlande zogen nach.

apa/dpa

stol