Demnach fliehen die Menschen in kleinen Booten über den Albertsee, der an der Grenze zwischen den beiden Ländern liegt. Oftmals seien mehr als 250 Menschen in einem Boot, mehrere Flüchtlinge seien bereits auf der bis zu 10 Stunden dauernden Überfahrt ertrunken.Im Osten des Kongos, der reich an Bodenschätzen ist, kämpfen zahlreiche Milizen um die Vorherrschaft. Die jüngste Flüchtlingswelle wurde vor allem durch neu aufgeflammte Kämpfe zwischen zwei Gemeinden in der Provinz Ituri ausgelöst. Neben dem Ost-Kongo herrscht zudem in der zentralen Provinz Kasai ein Konflikt.Insgesamt waren im Kongo Ende vergangenen Jahres der UN zufolge rund 4,5 Millionen Menschen innerhalb der Landesgrenzen auf der Flucht, mehr als in jedem anderen afrikanischen Land. Zudem sind demnach weitere 500.000 Kongolesen in Nachbarländer geflohen.dpa