Montag, 13. April 2015

„A long time ago…“ – ein Märchenmusical

Kein Laut war zu vernehmen, als am Freitag, den 17. April in der Aula von St. Jakob geheimnisvolle Wesen durch die Finsternis huschten.

Foto: Roland Pernter
Foto: Roland Pernter

Der Vorhang öffnete sich und gab den Blick auf einen geheimnisvollen nebelverhangenen Märchenwald frei. Die zuerst mystischen Klänge wandelten sich alsbald in rockige. Fabelwesen, Wölfe und Eulen tanzten, bis die Bühne sich mit dem Herannahen von dunklen Gestalten plötzlich leerte.

… vergesst mir ja die Märchen nicht!

Der Blick in die Zauberkugel offenbart den Hintergrund des Geschehens: Die Märchen beginnen sich aufzulösen und müssen neu geschrieben werden. Die Bösen unter den Märchenfiguren wittern die Gelegenheiten, die Geschichten zu ihren Gunsten abzuändern.

Sechs Jugendliche haben als Hüter des Urmärchenbuchs die Aufgabe, alles wieder ins Lot zu rücken. Es beginnt die Suche nach der magischen Feder, mit der die Märchen wieder geschrieben werden können. Sie darf auf gar keinen Fall in falsche Hände geraten!

Die teilweise lustigen und teilweise mystischen Szenen haben die Besucher der Premiere in den Bann gezogen. Nach drei Monaten Vorbereitungszeit und Arbeit am Bühnenstück, an den Kulissen und Kostümen konnte die Heimatbühne St. Jakob/Grutzen die Eigenproduktion unter der Regie von Rene Weger und den Choreographien von Sonja Daum präsentieren.

Neben den 39 Darstellern freuten sich auch alle Helfer vor und hinter den Kulissen über die gelungene Premiere. Toi toi toi für die kommenden Aufführungen am 19., 24., 25. und 26. April, jeweils um 18 Uhr.

Lisa Pfitscher

STOL war mit einem Fotografen on Tour und zeigt die besten Bilder. 

Reservierungen für die weiteren Aufführungen gibt es unter: 333/6036493 von 13 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.

stol