Montag, 20. April 2015

Adoption: „Eine etwas andere Geschichte"

Die Chance einem Kind Familie zu geben, steht bei der Adoption im Mittelpunkt. Auf diese besondere Form der Elternschaft weisen die Landesabteilung Soziales und die Dienststelle für Adoption mit einer Sensibilisierungskampagne hin.

Mit der Kampagne „Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption" soll das Bewusstsein der Bürger für dieses Thema gestärkt werden.
Mit der Kampagne „Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption" soll das Bewusstsein der Bürger für dieses Thema gestärkt werden. - Foto: © STOL

„Im Mittelpunkt steht der besondere Akt der Solidarität gegenüber einem Kind und die besondere Form der Elternschaft", betont Soziallandesrätin Martha Stocker. Mit der Kampagne „Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption" soll das Bewusstsein der Bürger für dieses Thema gestärkt werden.

Tagung am 19. November

Mit einer Plakataktion, die am Montag in Bozen Stadt, im Bezirk Salten, im Sarntal, am Ritten, in Gröden, im Eggental und im Bezirk Schlern startet sowie Artikeln, Erfahrungsberichten, Fernsehbeiträgen und gezielten Anzeigen sowie der Organisation einer Tagung am 19. November, will die Landesabteilung Soziales, in enger Kooperation mit der Dienststelle Adoption Südtirol, das Thema der Adoption vermehrt ins Interesse der Öffentlichkeit rücken.

 

Mit der Kampagne „Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption" soll das Bewusstsein der Bürger für dieses Thema gestärkt werden. Foto: STOL

 

Als Bildmotiv für die Plakate wurde jeweils ein Paar mit Kind in Form einer bunten Zeichnung gewählt. Dazu kommt der Slogan „Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption", um auf diese besondere Form der Eltern-Kind-Beziehung hinzuweisen. Die Plakate werden zeitversetzt in allen Südtiroler Landesteilen zu sehen sein.

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Adoptionsanträge stagniert bzw. rückläufig. 2014 wurden insgesamt 25 Adoptionen verfügt, fünf davon in nationaler und 20 in internationaler Adoption. „Das Hauptziel der Kampagne ist nicht, Adoptivfamilien anzuwerben, sondern zu erklären, was Adoption ist", erklärt die Landesrätin.

„Wenn sich dadurch aber Paare angesprochen fühlen, die Adoption eines Kindes als konkrete Möglichkeit ins Auge zu fassen oder darin bestärkt werden, ist dies durchaus auch in unserem Sinne", erklärt Stocker.

stol

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