Unter den Opfern in der kleinen Ortschaft Monjane nahe der Grenze zu Tansania seien der Dorfchef und mehrere Kinder, berichteten Anrainer am Dienstag. Hinter der Bluttat vermuteten sie eine Islamistengruppe, die seit vergangenem Jahr in der Region aktiv ist.Im vergangenen Oktober hatten mutmaßliche Jihadisten ein Polizeirevier im Norden des Landes angegriffen. Dabei wurden zwei Polizisten und 14 Angreifer getötet. Der Vorfall gilt als erstes jihadistisches Attentat in der Geschichte des Landes. Weitere Attentate folgten. Behörden machten dafür die Gruppierung Al-Shabaab verantwortlich, auf die sich auch nun wieder der Verdacht richtet. Nach Einschätzung der mosambikanischen Behörden haben die Al-Shabaab allerdings nichts mit der gleichnamigen Jihadistengruppierung im nordostafrikanischen Bürgerkriegsland Somalia zu tun.Mosambik ist ein relativ neues Aktionsfeld für den internationalen Jihadismus. Muslime bilden in der früheren portugiesischen Kolonie eine Minderheit von etwa 17 Prozent.apa/ag.