Samstag, 19. August 2017

Attentat in Barcelona: Zahl der toten Italiener auf drei gestiegen

Laut der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ wurden drei der vier gesuchten Attentäter in Cambrils getötet, darunter vielleicht auch der Todesfahrer der Ramblas.

Der Opfer des Attentats in der Rambla von Barcelona wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag mit Kerzen und persönlichen Gegenständen gedacht.
Der Opfer des Attentats in der Rambla von Barcelona wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag mit Kerzen und persönlichen Gegenständen gedacht. - Foto: © APA/AFP

Drei der fünf getöteten Attentäter in Cambrils wurden laut „La Repubblica“ identifiziert: der 17-jährige Moussa Oubakir, Mohamed Hychami und Said Aallaa. Nach dem 22-jährigen Younes Abouyaaqoub wird noch gefahndet. In der Nacht auf Samstag wurden zwei Autobusse von der Polizei durchsucht.

Zahl der italienischen Toten steigt auf drei

Außer dem 35-jährigen Bruno Gulotta aus Legnano und Luca Russo (25) aus Bassano del Grappa starb auch die Italo-Argentinierin Carmen Lopardo, eine 80-Jährige aus Potenza, die seit 60 Jahren in Argentinien lebt, bei dem Attentat in Barcelona. Unter den 126 Verletzten aus mindestens 34 Ländern befinden sich weitere drei Italiener.

Jagd auf den letzten Flüchtigen

Wie die Ermittlungen zeigten, hingen die beiden Attentate von Barcelona und Cambrils zusammen und waren auf eine weitaus größere Wirkung ausgelegt. Die Polizei bestätigte den Tod von drei der vier gesuchten Attentäter, deren Fotos in den Medien verbreitet worden waren. Nach dem vierten Mann, Younes Abouyaaqoub, wird hingegen noch gesucht. Die genaue Zahl der Terroristen ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Fahrer des Vans „möglicherweise tot“

Laut diversen Indizien könnte der Fahrer des Vans unter den getöteten Terroristen sein, so der Sprecher der katalanischen Polizei Josep Lluis Trapero, allerdings gebe es noch keine Beweise dafür. Laut Berichten der Zeitung La Vanguardia gibt es Hinweise darauf, dass der Fahrer nicht Moussa Oubakir, sondern einer der anderen Mitglieder der Terrorzelle gewesen sein könnte.

stol

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