Unantastbar sind Joachim Bergmeister (Gesang), Christian Heiss und Thomas Conrater (beide E-Gitarre), Mathias Speranza (E-Bass) und Florian Wieser (Schlagzeug). Ihren ersten Auftritt hatten sie im Proberaum – vor 20 Leuten. Knapp 19 Jahre später hat sich die Welt von Unantastbar stark verändert – „nicht von heute auf morgen, es ging kontinuierlich in kleinen Schritten nach oben“. Sie seien einfach immer drangeblieben.<BR /><BR />Und die Chartplatzierungen wurden mit jedem Album, das sie veröffentlichten, höher: Mit „Schuldig“ landeten sie 2011 auf Platz 33 der offiziellen deutschen Albumcharts, „Gegen die Stille“ im Jahr 2013 kam auf die 23, „Fluch & Segen“ (2014) auf Position 13, „Hand aufs Herz“ (2016) erreichte Platz 5. Danach folgten 3 zweite Plätze mit „Leben, Lieben, Leiden“ (2018), „Wellenbrecher“ (2020) und „Wir leben laut“. Letzteres ist ihr aktuelles Album, das erst seit etwas mehr als 2 Wochen am Markt ist.<BR /><BR />Überwiegt nach der dritten Silbermedaille nicht irgendwann der Ärger auf verpasstes Gold? „Wir haben natürlich auf die 1 geschielt, aber Platz 2 ist ein Top-Ergebnis und absolut feiernswert“, sagen sie. Geschlagen wurden sie von der Dark-Rock-Band Lord Of The Lost, die es mit „Blood & Glitter“ und der Hilfe von Sängerin Jasmin „Blümchen“ Wagner überraschend auf den Charts-Thron schaffte. <h3> „Intensiv leben, genießen, feiern“</h3>Bei „Wir leben laut“ ist der Name Programm; Kuschelrock sucht man auf dem Werk vergeblich: „Es ist deutschsprachiger Punkrock, der nach vorne geht. Ehrlich und authentisch.“ In den Texten geht es nach Aussagen der Band teils um selbst Erlebtes und eigene Erfahrungen, teils um allgemeine Themen, die sie gerade beschäftigen und mit denen sie ihre Fans zum Nachdenken anregen wollen.<BR /><BR />„Laut zu leben, ist übrigens nicht unbedingt auf die Laustärke bezogen, sondern vielmehr möchten wir dazu aufrufen, intensiv zu leben, zu feiern, zu genießen und auch in schlechten Momenten immer positiv nach vorne zu schauen.“ <h3> „Backstage“ – wichtige Termine</h3>Jeden Freitag (ab 16 Uhr), Samstag (ab 19 Uhr) und Sonntag (ab 17 Uhr) im Hitcountdown auf „Südtirol 1“ und immer freitags im „Dolomiten Magazin“ und auf „STOL“. <BR />