Freitag, 18. August 2017

Barcelona: Italiener vor den Augen seiner Kinder getötet

Trauer in Barcelona: Mindestens 13 Menschen starben am Donnerstag, nachdem ein Lastwagen auf der beliebten Flaniermeile La Rambla in eine Menschenmenge raste. Auch ein Italiener ist bei dem Anschlag ums Leben gekommen.

Bei dem Terroranschlag in Barcelona kamen mindestens 13 Personen ums Leben. Auch ein Italiener wurde tödlich verletzt.
Bei dem Terroranschlag in Barcelona kamen mindestens 13 Personen ums Leben. Auch ein Italiener wurde tödlich verletzt. - Foto: © APA/AFP

Der 35-jährige Urlauber ist nach Angaben seines Arbeitgebers bei dem Anschlag in Barcelona vor den Augen seiner Kinder getötet worden. Das Unternehmen Tom's Hardware erklärte am Freitag auf seiner Internetseite, der Mann „wurde im Herzen Barcelonas von einem abstoßenden Terroristen überfahren und getötet“.

Seine Partnerin erzählte seinen Kollegen laut italienischen Medienberichten, dass der Italiener mit voller Wucht von dem Wagen angefahren worden sei, während er den fünfjährigen Sohn der beiden an der Hand gehalten habe. Sie habe ihre einjährige Tochter zum Zeitpunkt des Attentats bei sich gehabt und habe den kleinen Buben noch gerade rechtzeitig wegziehen und retten können.

Das italienische Außenministerium bestätigte die Angaben zu dem Todesopfer zunächst nicht. Offiziell heißt es bisher, drei Italiener seien in Barcelona verletzt worden. Medienberichten zufolge konnten zwei von ihnen bereits das Krankenhaus verlassen.

Mehr als 100 Verletzte

Bei dem Attentat waren 13 Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt worden.

Die Opfer stammen aus verschiedenen Ländern. Nach Angaben des Außenministeriums in Berlin wurden auch 13 Deutsche verletzt. Berichte, wonach auch drei Deutsche getötet wurden, bestätigte das Ministerium zunächst nicht.

Unter den Verletzten befanden sich nach Angaben des französischen Außenministeriums auch 26 Franzosen. Mindestens elf von ihnen befänden sich in einem ernsten Zustand. Auch eine Österreicherin soll leicht verletzt worden sein.

Die Menschen, die getötet oder verletzt worden seien, kämen aus 24 verschiedenen Ländern von Frankreich und Deutschland bis Pakistan und den Philippinen, hieß es.

stol/apa/afp

stol