Sonntag, 18. Dezember 2016

Busse für Evakuierung in Syrien abgebrannt

Sechs Busse, die Menschen aus einem belagerten Ort in der syrischen Provinz Idlib bringen sollten, sind Menschenrechtlern zufolge abgebrannt.

Dieser Bub bahnt sich einen Weg durch die Trümmer von Aleppo. Die Evakuierung aus der zerstörten Stadt verzögert sich erneut.
Dieser Bub bahnt sich einen Weg durch die Trümmer von Aleppo. Die Evakuierung aus der zerstörten Stadt verzögert sich erneut. - Foto: © APA/AFP

Anscheinend seien die Fahrzeuge am Sonntag von Unterstützern der dschihadistischen Gruppe Fatah al-Scham, einem Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida, angegriffen worden, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman der Deutschen Presse-Agentur.

Die Tat fand demnach nahe dem von Rebellen belagerten schiitischen Dorf Fua statt, aus dem gleichzeitig mit Evakuierung Ost-Allepos Menschen in Sicherheit gebracht werden sollen.

Der Vorfall könnte den Abtransport von Rebellen und Zivilisten aus Aleppo vorerst stoppen.

dpa

stol