Samstag, 03. September 2016

China und Türkei wollen Anti-Terror-Kooperation vertiefen

China und die Türkei streben eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus an. Dafür sprachen sich die Staatschefs der beiden Länder bei einer Zusammenkunft am Samstag aus. Damit rückten frühere Unstimmigkeiten in den Hintergrund. In der Türkei war die Behandlung der überwiegend muslimischen Uiguren in China auf Protest gestoßen.

Recep Tayyip Erdogan (links) beim Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping.
Recep Tayyip Erdogan (links) beim Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping. - Foto: © APA/AFP

Der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge äußerte der chinesische Präsident Xi Jinping die Hoffnung, dass „beide Seiten substanziellere Ergebnisse in der Anti-Terror-Kooperation erzielen können“.

"Ein langfristiges Thema"

Auch sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan plädierte vor Journalisten für eine Stärkung der wechselseitigen Beziehungen. „Der Kampf gegen den Terrorismus ist ein langfristiges Thema“, sagte Erdogan laut Dolmetscher.

Xinhua zufolge bedankte er sich zugleich bei China dafür, dass die Volksrepublik zur Sicherheit und Stabilität der Türkei beigetragen habe. Die beiden Politiker trafen im Vorfeld des Gipfeltreffens der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G-20) in der chinesischen Stadt Hangzhou zusammen.

apa/reuters

stol