Samstag, 22. Oktober 2016

Clinton wirft Trump Bedrohung der Demokratie vor

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump eine Bedrohung der Demokratie vorgeworfen.

Der Wahlkampf spitzt sich zu. Das Ende naht. Foto: APA/getty/AFP
Der Wahlkampf spitzt sich zu. Das Ende naht. Foto: APA/getty/AFP

Trump habe sich geweigert zu sagen, dass er das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in jedem Fall anerkennen werde. „Indem er das tut, gefährdet er unsere Demokratie“, sagte Clinton am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Cleveland im Bundesstaat Ohio.

Eine friedliche Machtübergabe gehöre zu den Dingen, die eine Demokratie von einer Diktatur unterscheiden, betonte die Präsidentschaftskandidatin. Trump hatte in der Nacht zum Donnerstag im dritten und letzten TV-Duell gegen seine Rivalin Clinton gesagt, er wolle „erst zum gegebenen Zeitpunkt“ prüfen, ob er den Wahlausgang akzeptiere oder nicht.

Die Äußerung hatte auch in den Reihen der Republikaner Kritik ausgelöst. Dennoch hatte Trump einen Tag später nachgelegt und gesagt, er werde das Wahlergebnis akzeptieren – „wenn ich gewinne“.

apa/dpa

stol