Dienstag, 07. April 2015

„Die Zulaufstrecke Süd muss projektiert werden“

Aus Anlass der Resolution „Weniger Lärm auf der Brennerstrecke“ die auf der 61. Landesversammlung der Südtiroler Volkspartei in Meran verabschiedet werden soll, melden sich die beiden SVP-Bezirksobleute von Bozen Christoph Perathoner und des Unterlandes Oswald Schiefer zu Wort. Sie fordern eine rasche Projektierung und Umsetzung der „Zulaufstrecke Süd“ zum BBT, zumal nur diese die Lärm- und Abgasbelastung reduzieren und somit eine Steigerung der Lebensqualität für die Menschen an der Brennerachse erwirken könne.

Die beiden SVP-Bezirksobleute von Bozen Christoph Perathoner (links) und des Unterlandes Oswald Schiefer (rechts).
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Die beiden SVP-Bezirksobleute von Bozen Christoph Perathoner (links) und des Unterlandes Oswald Schiefer (rechts).

 

Der Bau des Brennerbasistunnels schreitet mit großen und unaufhaltsamen Schritten voran. Dies wird zu einer Potenzierung des Verkehrs entlang der Brennerachse führen. Trotz aller Bemühungen und der Errichtung von Lärmschutzwänden werden Luft- und Lärmgrenzwerte entlang der Brennerautobahn bereits jetzt immer wieder überschritten.

 

Es müssen darum geeignete Maßnahmen gesetzt und finanziert werden, die die Lebensqualität der Menschen entlang der Brennerachse sichern. Zentral in diesem Zusammenhang erachten es die beiden SVP-Bezirksobleute von Bozen Christoph Perathoner und des Unterlandes Oswald Schiefer als unabdingbar, dass die „Zulaufstrecke Süd“ zwischen Waidbruck und Salurn so schnell wie möglich verwirklicht werde.

 

 

Oswald Schiefer: „Bisher liegt nur eine Studie vor, wir fordern ganz entschieden, dass so schnell wie möglich mit der Projektierung begonnen werde, die die Grundvoraussetzung für eine Verwirklichung der Zulaufstrecken darstellt“. Christoph Perathoner ergänzt, dass für eine erfolgreiche Projektierung in Zusammenhang mit einem derartigen Jahrhundertbauwerk unbedingt die betroffenen Gemeinden, darunter vor allem auch die Landeshauptstadt Bozen, und die betroffenen Bezirksgemeinschaften direkt eingebunden werden müssten.

Die Gemeinden haben nämlich nicht nur in der Raumplanung ein Wort mit zu reden, sie sind auch ganz wesentlich für die Akzeptanz der Bauten bei der Bevölkerung.

 

stol