Montag, 25. September 2017

Ein Fünftel weniger Flüchtlingsankünfte in Italien

Die Zahl der in Italien ankommenden Flüchtlinge geht seit einigen Monaten zurück. Insgesamt erreichten seit Jahresbeginn 103.318 Migranten die italienische Küste, das sind 21,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Innenministerium in Rom am Montag mitteilte. Im Vergleichszeitraum 2016 waren noch 131.683 Migranten in Italien eingetroffen.

Italien versorgt derzeit rund 200.000 Flüchtlinge - Palermo - Foto: APA
Italien versorgt derzeit rund 200.000 Flüchtlinge - Palermo - Foto: APA

Seit Jahresbeginn 2017 landeten 13.418 minderjährige Migranten in Italien. Im Gesamtjahr 2016 waren es 25.846. Die meisten der 2017 eingetroffenen Menschen stammen aus Nigeria, Guinea, Bangladesch, Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), Mali, Eritrea, Senegal und Gambia, teilte das Innenministerium mit.

Italien versorgt derzeit etwa 200.000 Flüchtlinge in Hotspots und anderen Einrichtungen. Die Flüchtlinge sind im ganzen Land verteilt, die größte Gruppe (14 Prozent) der Migranten sind in der Lombardei untergebracht, 9 Prozent in Kampanien und 8 Prozent auf Sizilien.

apa

stol