Die Ergebnisse der Erhebung geben ein grundsätzlich zufriedenes Bild wieder, zeigen aber auch einzelne Bereiche auf, in denen es anzusetzen gilt. So sind zum Beispiel in der Fraktion Penon zusätzliche Spielmöglichkeiten zu schaffen. Zudem sind sich Kinder und Erwachsene sich darin einig, dass der bestehende Spielplatz im Dorfzentrum von Kurtatsch noch viel Optimierungspotenzial enthält. Für alle besonders wertvoll ist die Möglichkeit den Schulhof auch außerhalb der Schul- und Unterrichtszeit nutzen zu können. Grundsätzlich fehlt es aber noch an zusätzlichen Möglichkeiten von selbstbestimmtem und freiem Spielen. Standartspielgeräte lassen oft nur eine bestimmte Nutzung zu und fördern die Phantasie und Kreativität der Kinder kaum. Spielen ist aus der Sicht der Kinder vor allem eine soziale Tätigkeit, also bewusst Zeit mit anderen zu verbringen. Dies zu erleben ermöglichen die vielen Vereinsangebote, die in Kurtatsch von rund 75 Prozent der Kinder genutzt werden. Aussagen wie „Wenn ich mit meinen Eltern spiele, erlebe ich schönes spielen" zeigen auf, dass es Kindern besonders wichtig ist Zeit mit ihren Eltern zu verbringen. Gerade das Spielen in der Familie sollte daher bewusster gelebt werden. Kürzlich wurden die Ergebnisse der Bevölkerung von Kurtatsch vorgestellt. 139 Kurtatscher Kinder der Grund- und Mittelschule haben in einem ersten Schritt an der Fragebogenaktion mitgewirkt. Anschließend wurden mit einer Gruppe Kindern der Grund- und Mittelschule in einer Begehung die Lieblingsspielorte und Aufenthaltsbereiche unter die Lupe genommen und die Ergebnisse aus dem Fragebogen vertieft. Zudem wurden Gruppeninterviews geführt und mit einer Gruppe Erwachsener auch deren Sicht auf die Themen der Kinder festgehalten. Ziel der Erhebung war es, vor allem die Spielrealität und das Spielverhalten zu ermitteln und zu erfahren, welche Räume und Möglichkeiten den Kindern für zweckfreies Spielen zur Verfügung stehen. Die gesammelten Ergebnisse liegen in den Schulen und der Gemeinde zur Einsicht auf.