Mittwoch, 25. April 2018

EU-Staaten und Europaparlament über neues Einreisesystem einig

Die EU-Staaten und das Europaparlament haben sich am Mittwoch über das Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) geeinigt.

Die Einigung soll ein weiterer Schritt in Richtung eines Schutzes der Außengrenzen der EU sein.
Die Einigung soll ein weiterer Schritt in Richtung eines Schutzes der Außengrenzen der EU sein. - Foto: © shutterstock

Dies teilte der EU-Ministerrat in Brüssel mit. Das System soll Nicht-EU-Bürger, für die in der EU keine Visumpflicht besteht, vor der Einreise in den Schengenraum überprüfen und ihnen erforderlichenfalls die Einreisegenehmigung verweigern.

„Die heute erzielte Einigung ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zum Schutz der Außengrenzen der EU“, sagte der bulgarische Innenminister und amtierende EU-Ratspräsident, Valentin Radev. Die EU-Kommission begrüßte die Einigung. Das ETIAS-System soll bis 2021 voll einsatzbereit sein, erklärte die EU-Behörde.

Nicht-EU-Bürger müssen vor Antritt ihrer Reise online eine Einreisegenehmigung beantragen. Für jeden Antrag muss der Antragsteller eine Gebühr von 7 Euro zahlen. Die Genehmigung oder die Ablehnung soll spätestens vier Tage nach Einreichung des Antrags erfolgen. Sie gilt für drei Jahren oder bis zum Ablauf der Gültigkeit des Reisedokuments.

apa

stol