Donnerstag, 19. April 2018

Ex-”Playboy”-Model darf über Affäre mit Trump sprechen

Das ehemalige „Playboy”-Model Karen McDougal darf nun mit einer angeblichen Affäre mit US-Präsident Donald Trump an die Öffentlichkeit gehen.

Karen McDougal darf ihr Schweigen brechen. - Foto: APA (AFP/Archiv)
Karen McDougal darf ihr Schweigen brechen. - Foto: APA (AFP/Archiv)

Die 47-Jährige erzielte am Mittwoch eine Einigung mit dem Medienunternehmen American Media Inc. (AMI), das 2016 die Exklusivrechte an McDougals Geschichte erworben hatte, diese aber nie veröffentlichte.

Ein Sprecher des Medienunternehmens erklärte, McDougal sei von ihrer Schweigepflicht entbunden worden. Zugleich werde sie im September auf der Titelseite des Magazins „Men's Journal” erscheinen, dazu werde es einen längeren Artikel über sie geben. McDougal zeigte sich „erleichtert”, dass sie nun „die Wahrheit über ihre Geschichte erzählen” könne, wenn sie gefragt werde. Sie freue sich auf eine Rückkehr ins Privatleben, erklärte sie.

Anwälte des ehemaligen „Playmates” hatten im März Klage gegen das Mutterhaus des Skandalblatts „National Enquirer” eingereicht. Sie führten ins Feld, ihre Mandantin sei in die Irre geführt worden, als AMI während des Wahlkampfs 2016 für 150.000 Dollar die Exklusivrechte an McDougals Geschichte kaufte. Demnach hatte das Unternehmen nie vor, die Geschichte zu veröffentlichen.

Die neue Einigung sieht vor, dass McDougal zehn Prozent oder maximal 75.000 Dollar der Einnahmen durch den Verkauf ihrer Geschichte an andere Medien an AMI abtritt.

Die Affäre mit Trump soll McDougal zufolge in den Jahren 2006 und 2007 zehn Monate gedauert haben. In denselben Zeitraum fällt eine angebliche andere Affäre mit der Pornodarstellerin Stormy Daniels (bürgerlich Stephanie Clifford). Trump war damals bereits mit seiner dritten Ehefrau und der heutigen First Lady Melania verheiratet, ihr gemeinsamer Sohn Barron war wenige Monate alt.

apa/ag.

stol