Freitag, 09. Oktober 2015

„Flucht oder Tod!“

Das diözesane Missionsamt organisiert am kommenden Donnerstag, 15. Oktober, mit Beginn um 20 Uhr im Konferenzsaal des Pastoralzentrums in Bozen einen Runden Tisch zum Thema Flüchtlingshilfe.

Der Comboni Missionar P. Sebhat Ayele
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Der Comboni Missionar P. Sebhat Ayele

Der Comboni Missionar P. Sebhat Ayele, der vom 15. bis zum 25. Oktober die Diözese Bozen-Brixen besucht, wird im Rahmen dieser Veranstaltung zunächst ein Video zeigen und in einem Statement von seinen Erfahrungen berichten.

P. Ayele hat selbst seine Heimat Eritrea verlassen müssen und betreut nun seine Landsleute in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Im Anschluss an seine Ausführungen folgt ein „Runder Tisch“, an dem folgende Personen teilnehmen werden: Luca Critelli, Isabella Engl, Floriana Gavazzi, Leonhard Voltmer von der Caritas, Andrea Tremolada vom Verein Volontarius. Für die Simultanübersetzung ist gesorgt; der Eintritt steht allen Interessierten offen und ist frei.

„Da wir am Sonntag, 18. Oktober, den Weltmissionssonntag feiern, soll dieser Runde Tisch ein konkreter Beitrag dazu sein, indem wir uns kritisch mit der Flüchtlingshilfe auseinandersetzen und dabei aus den Erfahrungen eines Missionar schöpfen können“, so Wolfgang Penn, der Leiter des diözesanen Missionsamtes.

Zur Person: P. Sebhat Ayele

Sebhat Ayele wurde Ende der 50er Jahre in Eritrea geboren, trat in den Orden der ComboniMissionare ein und wurde 1982 zum Priester geweiht. Neben dem Studium in Italien war er vor allem in Uganda, Äthiopien, Eritrea und in den Vereinigten Staaten aktiv.

Seit 2012 wirkt P. Sebhat Ayele wieder in Uganda, wo er auch eine katholische Gemeinschaft der Eritreer betreut, die vor allem aus Flüchtlingen besteht und unter der dortigen Regierung ein schweres Los hat.

stol