Freitag, 07. August 2015

Flutkatastrophe: Südtirol hilft in Myanmar (Burma)

Südtiroler Hilfsorganisation „Helfen ohne Grenzen“ hilft den Flutopfern

Ganze Landstriche stehen unter Wasser. Foto: Nai HongSar Ramonya
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Ganze Landstriche stehen unter Wasser. Foto: Nai HongSar Ramonya

Zyklon „Komen“ sorgte durch extreme Regenfälle in Myanmar/Burma für Überschwemmungen und Muren in 12 der insgesamt 14 Bundesstaaten. Laut der UN Organisation OCHA sind mindestens 259.000 Personen betroffen; 40.000 Häuser wurden zerstört und 69 Menschen sind bis heute in den Fluten ertrunken.

Viele Gebiete sind vollständig von der Außenwelt abgeschnitten und können nur per Hubschrauber mit Hilfslieferungen erreicht werden. Muren haben Straßen und Brücken zerstört und erschweren die unmittelbare Hilfe für die Überlebenden.

Die Südtiroler Hilfsorganisation „Helfen ohne Grenzen“, mit Sitz in Brixen, unterstützt seit 13 Jahren burmesische Flüchtlinge in Mae Sot/Thailand, direkt an der Grenze zu Myanmar/Burma. Auch die unmittelbar angrenzenden burmesischen Bundesstaaten Karen und Shan sind von den starken Regenfällen betroffen. „Helfen ohne Grenzen“ hilft deshalb den Flutopfern mit Partnerorganisationen vor Ort.

„Heute haben wir bereits 15 Säcke mit Kleidern unserer Partnerorganisation ‚Karen Rescue Team‘ überbracht, die die Spenden an die betroffenen Dörfer im Karen Staat bringen wird“, so Barbara Salcher, die Koordinatorin vor Ort in Mae Sot. „Die Kleider haben wir selbst bei unseren Freunden und Familien gesammelt, allerdings wird viel mehr benötigt: vor allem Hygieneartikel, Decken und Tabletten zur Wasseraufbereitung. Wir brauchen finanzielle Mittel, um diese Sachen sofort zu kaufen.“

„Helfen ohne Grenzen“ tauscht sich laufend mit den Partnerorganisationen vor Ort aus, um die genauen Bedürfnisse der Menschen zu ermitteln und die benötigten Hilfsgüter zu besorgen.

Weitere Infos und Spendenmöglichkeiten unter www.helfenohnegrenzen.org

Helfen ohne Grenzen, Brixen

stol