Montag, 13. Februar 2017

Frauen.verändern.Zukunft

Zu den Frauenzukunftstagen der Katholischen Frauenbewegung unter dem Motto „FRAUEN.VERÄNDERN.ZUKUNFT“ am Dienstag, 7. Februar 2017, und am Donnerstag, 9. Februar 2017, fanden sich viele Interessierte im Frauenmuseum Meran ein.

Friedensgebet auf dem Kornplatz
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Friedensgebet auf dem Kornplatz

Erstmals organisierte die Katholische Frauenbewegung in Kooperation mit dem Frauenmuseum und dem Jugenddienstes Meran heuer zwei Abendveranstaltungen unter dem Motto „FRAUEN.VERÄNDERN.ZUKUNFT.

Am Dienstag, 07. Februar 2017 folgten ca. 50 Teilnehmer*innen der Einladung und setzten sich mit dem Thema „Spurensuche – Sternstunden – Hoffnungszeichen“ auseinander.

Den Auftakt gab das Frauenmuseum mit einer spannenden Führung durch die letzten 200 Jahre Frauengeschichte und die Entwicklung des Frauenbildes. Im nachfolgenden Podiumsgespräch, moderiert von Barbara Bonmann, nahmen zwei südtiroler Frauen, Sr. Klara Rieder und Dr. Christine Baumgartner die Teilnehmer*innen mit auf eine Reise durch ihr Leben. Eigene Spuren entdeckend, Sternstunden nachspürend und Hoffnung für die Zukunft schöpfend klang der Abend aus.

Am Donnerstag, 09. Februar 2017 luden die Veranstalter zum Thema „Mein Gott – Dein Gott – Unser Gott“ ein. Im Zentrum des Abends stand der christlich- jüdische Dialog. Laura Sedda, die Vertreterin der jüdischen Gemeinde und Maria Theresia Ploner, christliche Theologin, sprachen über ihr ganz persönliches Gottesbild, über ihren Glauben und über die gemeinsamen Werte in den Religionen.

Don Mario Getter, Diözesanbeauftragter für den interreligiösen Dialog, leitete das Gespräch, in dem viele spirituelle Fragen thematisiert wurden und gab selbst auch Impulse zum Weiterdenken. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem interreligiösen Friedensgebet auf dem Meraner Kornplatz. Über 120 Menschen beteten dabei gemeinsam um Frieden, im Schein von Laternen als Zeichen des Lichts für die Welt. Nicht Religionen bekriegen sich, sondern die Menschen. Die Veranstaltung und die Feier waren ein Beitrag in Richtung Toleranz und Frieden.

„Diese Veranstaltungsreihe war Impuls, wie Frauen durch  Begegnung,  Austausch und einem respektvollen Miteinander, Zukunft verändern“, so die Diözesanvorsitzende Irene Vieider, „und soll Modell für weitere Initiativen sein.“  

Katholische Frauenbewegung, Bozen

stol