Donnerstag, 10. August 2017

Ausnahmeszustand beim Blutabnehmen im Krankenhaus

Das neue Blutentnahmezentrum im Krankenhaus Bozen hat am 1. August feierlich eröffnet, nur eine Woche später kommt es zu tumultartige Szenen unter den wartenden Patienten. Was war los?

Überlaufen war das Blutentnahmezentrum im KH Bozen und überfordert durch ein fehlerhaftes System.
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Überlaufen war das Blutentnahmezentrum im KH Bozen und überfordert durch ein fehlerhaftes System.

Mütter mit Kindern warteten am Donnerstag mit ihrem Nummernzettel in der Hand, den Säugling im anderen Arm darauf, dass am Monitor endlich ihre Nummer aufscheinen möge. Zuerst an einem der vier Annahmeschalter, dann um effektiv zur Blutabnahme in eine der drei neuen Kabinen gerufen zu werden. Über eine Stunde lang. 

Schlechter noch traf es Patienten ohne Vorrang, die etwa mit Nummer 244 auf den Monitor blickten und sich nach drei Stunden fragten, warum dort die 280 plötzlich vor ihnen an die Reihe kommt. 

Kurz: Das Nummerierungssystem spielte verrückt und bald auch die Nerven der Anwesenden. Die anklagenden Rufe und wütenden Nachfragen der Patienten setzten dem dort tätige Krankenhauspersonal zum Massenandrag einmal mehr zu.

Auf Nachfrage bei den Zuständigen gab Roland Nocker, Koordinator des Zentrallabors zu, dass der Dienst verfrüht geöffnet worden sei. Auch seien noch Arbeiten abzuschließen und das fehlerhafte System zu überarbeiten. 

stol/ker

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Freitag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol