„Patienten, bei denen es vor der Operation zum Auftreten einer Synkope gekommen war, hatten ein doppelt so hohes Risiko im Nachbeobachtungszeitraum zu versterben wie Patienten mit Angina pectoris oder Atemnot“, stellte Goliasch fest. Patienten mit Synkope hatten zudem höhergradig verengte Herzklappen – sogenannte Aortenstenosen – und kleinere Herzhöhlen.Die schwere Aortenstenose ist in Europa die häufigste Ursache für einen Herzklappeneingriff, mit zunehmender Bedeutung aufgrund der alternden Bevölkerung. Die 3 Hauptsymptome, welche die Notwendigkeit zum Klappenersatz anzeigen, sind Angina pectoris, Atemnot und die Synkope. Diese Symptome sind zumeist mit einem fortgeschrittenen Erkrankungsstadium verbunden.Untersuchungen zur Früherkennung Ob das Auftreten dieser Symptome jedoch mit dem Langzeitüberleben der Patienten nach Herzklappenersatz zusammenhängt, ist offen. „Weitere Untersuchungen müssen darauf abzielen, diese Hochrisikogruppe besser zu charakterisieren um sie frühzeitig erkennen zu können“, bemerkte Goliasch.In die Studie waren 625 Patienten mit isolierter schwerer Aortenstenose und geplantem Aortenklappenersatz eingebunden. Die Patienten wurden über 10 Jahre nachbeobachtet.apa