Donnerstag, 01. Oktober 2015

Innsbrucker Forscher sehen „Lichtblick“ für Krebstherapie

Innsbrucker Forscher sehen einen neuen „Lichtblick“ für die Krebstherapie.

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Ein Forscherteam der Sektion für Translationale Zellgenetik der Medizinischen Universität Innsbruck habe mit dem DNA-bindenden Protein „NR2F6“ einen neuen Angriffspunkt für die Weiterentwicklung der Krebsimmuntherapie gefunden.

Mit der Hemmung dieses zentralen Immunregulators könnte die Kontrolle des Tumorwachstums durch das patienteneigene Immunsystem wieder hergestellt werden. Die „vielversprechenden Erkenntnisse“ wurden in der aktuellen Ausgabe des Online-Journals „Cell Reports“ veröffentlicht.

Krebs vor allem eine Immunerkrankung

Krebs sei vor allem eine Immunerkrankung. Erst wenn das Immunsystem versagt, wird ein Tumor „klinisch relevant“. Die Aufgabe des Immunsystems sei es, Krebszellen abzutöten, ohne die körpereigenen Strukturen langfristig zu schädigen. Im Krankheitsverlauf könnten Krebszellen aber mittels Mutationen Eigenschaften erwerben, die sie vor dem Immunsystem schützen, erklärten die Forscher.

apa

stol